Wedig von Heyden wird mit Adolf-Schmidt-Medaille ausgezeichnet

"Wedig von Heyden ist ein engagierter, gradliniger Vertreter für die wissenschaftlichen Belange der Bundesrepublik Deutschland. Von seinen umfassenden Erfahrungen im Wissenschaftssystem und seinem scheinbar unbegrenzten Detailwissen hat unsere Hochschullandschaft insgesamt viele Jahre profitieren dürfen. Auch die Universitätsmedizin begleitet er stets mit konstruktiver Kritik und sachgerechter Unterstützung", würdigt Dieter Bitter-Suermann, MFT-Präsident. Der loyale Staatsdiener verstand es, die Instrumente der Hochschulpolitik höchst effizient für die Gemeinschaft einzusetzen. Über 20 Jahre war Wedig von Heyden u.a. im Ausschuss Medizin des Wissenschaftsrates aktiv. "Er kennt unsere 36 Ausbildungs- und Forschungsstandorte wie kein Zweiter. Zuerst als Bundesvertreter im BMBF und später als Generalsekretär des Wissenschaftsrates setzte er sich für die bauliche, strukturelle und inhaltliche Weiterentwicklung der Universitätsmedizin ein", stellt der MFT-Präsident fest.

Anerkennung findet ebenfalls sein Engagement für eine Reform des Hochschulbaus und die Gemeinschaftsaufgaben von Bund und Ländern, auch wenn die Argumente des Wissenschaftsrates bei der Föderalismusreform nicht genügend beachtet wurden. Bitter-Suermann vergleicht hier seine Arbeit mit der eines Mediziners: "Viele Patienten brauchen lange, bis sie verstehen, dass die vom Experten vorgeschlagene Therapie doch der bessere Weg ist."

Wedig von Heyden wurde 1943 in Lüneburg geboren. Er studierte Jura und war anschließend rund 30 Jahre beim Bund in den verschiedensten Bereichen der Hochschulpolitik verantwortlich tätig. Vom 1. Februar 2002 bis 31. Januar 2009 war er Generalsekretär des Wissenschaftsrates. Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierungen und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, Wissenschaft und Forschung.

Der Medizinische Fakultätentag wurde 1913 von Adolf Schmidt in Halle an der Saale gegründet. Die Adolf-Schmidt-Medaille wird an eine Persönlichkeit verliehen, die sich um die universitäre Medizin in Deutschland in herausragender Weise verdient gemacht hat.

Kontaktadresse:
Verena Wirwohl
– Ass. iur. –
MFT – Medizinischer Fakultätentag der Bundesrepublik Deutschland
Alt-Moabit 96, 10559 Berlin
Tel.: 030/6449 8559 – 15, Fax: -11,
E-Mail: wirwohl@mft-online.de

Übernahme kostenfrei, Belegexemplar erbeten
(idw, 05/2010)

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