Wechsel im Vorstand des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden

Am 1. Juli 2019 übernahm Frau Dr. Lilla Farkas die Position der Kaufmännischen Direktorin am IPF.

Die promovierte Ärztin mit einem MBA in Unternehmensführung arbeitet seit vielen Jahren im Wissenschaftsmanagement, zuletzt als Leiterin des Vorstandsbüros und Stellvertretende Geschäftsführerin am Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden. Gemeinsam mit der Wissenschaftlichen Direktorin Prof. Brigitte Voit ist sie nun für die Geschicke des IPF zuständig, das mit mehr als 480 Mitarbeitern und einem jährlichen Gesamtetat von rund 35 Mio. Euro zu den führenden Polymerforschungseinrichtungen Deutschlands zählt.

Der Verantwortungsbereich des neuen Vorstandmitglieds umfasst alle kaufmännisch-technischen Angelegenheiten des IPF. Dazu gehören das Finanz-, Rechts-, Personal- und Sozialwesen sowie das Controlling ebenso wie Bau- und technisches Gebäudemanagement, Infrastrukturen, Liegenschaften und Forschungs-, Informations- und Kommunikationstechnik. In den Bereichen Verwaltung/technische Dienste sowie der Forschungstechnik leitet sie rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Als ihre wichtigsten Aufgaben als Kaufmännische Direktorin am IPF nennt Frau Dr. Farkas die Sicherung der wirtschaftlichen Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit des Instituts sowie die Unterstützung der Wissenschaft mit maßgeschneiderten Dienstleistungen und exzellenten Forschungsinfrastrukturen auf hohem Niveau. Dazu sollen Prozesse ständig weiterentwickelt und angepasst sowie die Digitalisierung vorangetrieben werden. Besondere Herausforderungen sieht sie u.a. darin, am IPF-Campus mit vielen Gebäuden eine kommunikationsfördernde Organisationskultur zu sichern sowie auch künftig die Attraktivität als Arbeitsgeber für alle Berufsgruppen zu erhalten.

Das IPF unter herausfordernden Rahmenbedingungen gemeinsam mit der Wissenschaftlichen Direktorin und den Institutsleitern weiterzuentwickeln und seine Position als führende Polymerforschungseinrichtung sowohl national als auch international weiter auszubauen, sieht sie als Ziel an, für das mit solider finanzieller Basis und der hervorragenden fachlichen Aufstellung der Handlungsrahmen gegeben ist.

Dr. Lilla Farkas kennt das Management und Umfeld der akademischen Forschungseinrichtungen sehr gut und schon seit langem: Am MPI-CBG begleitete sie die Etablierung des neuen Zentrums für Systembiologie Dresden (CSBD) als stellvertretende Geschäftsführerin. Als Direktorin für Forschung und Innovation verantwortete sie das Aufbau des zentralen Forschungsmanagements an der Semmelweis-Universität Budapest und positionierte die Universität in europäischen Flaggschiff-Projekten, wie EIT Health und H2020 Teaming mit dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL). Basis dieses erfolgreichen Kurses ist der „Universitätsentwicklungsplan 2024“ – ein von ihr mit entwickeltes Strategiepapier im Rahmen des OECD-Projekts HEInnovate. Als Referatsleiterin an der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden steuerte sie die Reorganisation der Zentralverwaltung sowie sicherte die Wirtschaftlichkeit der Forschung und Lehre.

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