Was Körperzellen über Krankheiten verraten können – 20. Leipziger Workshop des Herzzentrums Leipzig

„Zellen lügen nicht“, sagt Prof. Dr. Attila Tarnok vom Herzzentrum Leipzig mit Blick auf sein Spezialgebiet der Zytometrie. In der Klinik für Kinderkardiologie spürt er seit Jahren den Zellinformationen nach, mit denen der individuelle Verlauf von Krankheiten ziemlich genau vorhergesagt werden kann. Und einmal im Jahr lädt er Ärzte und Wissenschaftler aus aller Welt für einen fachlichen Austausch zum „Leipziger Workshop“ ein – in diesem Jahr bereits zum 20. Mal.

Der Jubiläums-Workshop findet vom 4. bis 6. März 2015 in der Leipziger BIO CITY statt. Wie in den Vorjahren stehen besonders die innovativen Entwicklungen und die damit verbundenen neuen Möglichkeiten im Bereich der Biomedizin und der Medizintechnik im Fokus. Darüber hinaus gibt der Leipziger Workshop einen Überblick über etablierte zytometrische Verfahren. Zu der Fachveranstaltung haben bereits zahlreiche internationale Referenten und Teilnehmer ihr Kommen zugesagt – u. a. aus den USA, Kanada und Mexiko sowie aus Brasilien, China und zahlreichen europäischen Nachbarländern.

„Körperzellen können den individuellen Verlauf von Krankheiten und die Erholung nach einer Operation vorhersagen. Es müssen nur die richtigen Fragen gestellt und die Antworten mit den richtigen Methoden herausgelesen werden“, erläutert Organisator Professor Tarnok vom Herzzentrum Leipzig und konkretisiert: „Mittlerweile kann durch Zelluntersuchungen zum Beispiel die Genesungsdauer nach orthopädischen Eingriffen oder Herzoperationen bei Kindern vorhergesagt werden. Es ist auch möglich, individuell abzuschätzen, ob eine Krankheit dauerhaft überwunden ist. Damit könnten sich in naher Zukunft ganz neue Möglichkeiten einer individualisierten Therapie und Prävention eröffnen.“

Weitere Informationen zum „20. Leipziger Workshop“:
Prof. Dr. Attila Tarnok
Klinik für Kinderkardiologie am Herzzentrum Leipzig
Telefon: (0171) 641 20 72
www.leipziger-workshop.de

Über das Herzzentrum Leipzig:
Das Herzzentrum Leipzig bietet mit seinen 440 Betten und zehn tagesklinischen Betten in den drei Kliniken, Klinik für Herzchirurgie, Klinik für Innere Medizin/Kardiologie (inkl. der Abteilung für Rhythmologie) und Klinik für Pädiatrie/ Kinderkardiologie sowie den Abteilungen für Anästhesiologie und Radiologie Hochleistungsmedizin rund um das Herz. Unter der Leitung international erfahrener Ärzte und namhafter Wissenschaftler arbeitet am Herzzentrum Leipzig ein Team von mehr als 1.450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Seit der Inbetriebnahme im September 1994 besteht mit dem Freistaat Sachsen und der Universität Leipzig ein Kooperations- und Nutzungsvertrag, der dem Haus den Status einer Universitätsklinik verleiht. Das rechtlich und wirtschaftlich selbständige Herzzentrum ist Teil der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Seit 2014 ist das Herzzentrum Leipzig eine 100-prozentige Tochter der HELIOS Kliniken GmbH. www.helios-kliniken.de/herzzentrum

Über die HELIOS Kliniken Gruppe:
Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 110 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 49 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, elf Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,2 Millionen Patienten, davon mehr als 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 69.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2013 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. www.helios-kliniken.de

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