Was geht im leidenden Menschen vor?

Was ist eine psychische Krankheit? Wie können seelische Vorgänge beschrieben werden? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich die internationale Tagung „Das leidende Subjekt – Phänomenologie als Wissenschaft der Psyche“ am 12. und 13. April 2013 in Heidelberg. Die Veranstaltung wird von Professor Dr. Dr. Thomas Fuchs organisiert und geleitet, der seit 2010 die Karl-Jaspers-Professur für philosophische Grundlagen der Psychiatrie an der Universität Heidelberg innehat, die Brücken zwischen Philosophie, Psychiatrie und Neurowissenschaften schlägt.

„Eine psychische Krankheit lässt sich nicht als ein rein objektives, im Gehirn lokalisierbares Geschehen ansehen“, erklärt Professor Fuchs. Sie zeige sich im Erleben ebenso wie im Verhalten, in der Zeitlichkeit des Lebensvollzugs, in den Beziehungen zu den anderen, kurz: im gesamten In-der-Welt-Sein des Kranken. Dies anhand ausgewählter Themen aus Psychopathologie darzulegen, ist das Ziel der Heidelberger Konferenz, die einen Eindruck vom Reichtum an Zugängen zum subjektiven Erleben in psychischer Krankheit vermitteln soll. „Damit möchten wir wesentlich zu einem vertieften Verständnis des psychisch kranken Menschen beitragen und ihm die Chancen einer erweiterten Therapie eröffnen“, so Professor Fuchs.

Der internationale Kongress der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Anthropologie, Psychiatrie und Psychotherapie (DGAP) „Das leidende Subjekt – Phänomenologie als Wissenschaft der Psyche“ findet am 12./13. April in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg, statt.

Journalisten sind herzlich eingeladen!

Um Anmeldung wird gebeten bei:
Rixta.Fambach@med.uni-heidelberg.de

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchs
Karl-Jaspers-Professor für Philosophische Grundlagen der Psychiatrie
Klinik für Allgemeine Psychiatrie
Zentrum für Psychosoziale Medizin der Universität Heidelberg
Tel.: 06221/ 56 4755 (Sekretariat)
E-Mail: thomas.fuchs@med.uni-heidelberg.de

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 2.200 Betten werden jährlich rund 118.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und rund 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.

www.klinikum.uni-heidelberg.de

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Leiterin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
des Universitätsklinikums Heidelberg und der
Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 56-4536
Fax: 06221 56-4544
E-Mail: annette.tuffs@med.uni-heidelberg.de

Scroll to Top