Warum kann der weibliche Zyklus unregelmäßig sein?

Junge Frau

Der weibliche Zyklus


Der weibliche Zyklus ist ein sehr interessantes Thema, denn er steckt voller Überraschungen. Der Zyklus setzt sich aus mehreres Phasen zusammen, die das Wohlbefinden und die Stimmung einer Frau stark beeinflussen können. In der Regel lässt sich sagen, dass Frauen während ihrer Menstruation sensibler sind, als normalerweise. Zudem können sie von Stimmungsschwankungen geplagt werden. Ein weiteres Beispiel, wie der Zyklus das Fühlen und Denken einer Frau beeinflussen kann, ist der Eisprung. In dieser Zeit kann die Eizelle der Frau befruchtet werden. Haben Frauen ihren Eisprung, spüren sie häufig ein größeres sexuelles Verlangen.

Wichtig zu betonen ist, dass der weibliche Zyklus sehr individuell ist und jede Frau ihren Körper kennenlernen muss, um ihn zu verstehen. In der Regel dauert ein Zyklus etwa 28 Tage. Allerdings trifft dies nur bei den wenigsten Frauen zu. Schwankungen sind ganz normal.

Psychischer Stress wirkt sich auf den Körper aus

Ein bedeutender Faktor, der den Zyklus beeinflussen kann, ist psychischer Stress. Vor diesem können sich leider nur die wenigsten Menschen schützen. Stress kommt vor allem im Arbeitsalltag, in der Schule oder der Universität vor. Aber auch der Streit mit nahestehenden Menschen kann für eine psychische Belastung sorgen. Dadurch kann es dazu kommen, dass sich der Zyklus verlängert und die Menstruation auf sich warten lässt. Manchmal bleibt sie auch ganz aus.

Neue Verhütungsmethoden

Ein weiterer Grund, warum der weibliche Zyklus aus dem Gleichgewicht geraten kann, ist eine neue Verhütungsmethode. Nimmt man die Pille, wird der Zyklus durch die eingenommenen Hormone gesteuert und beeinflusst. Doch immer mehr Frauen möchten ohne Hormone verhüten und das Gefühl für ihren Körper nicht verlieren. Eine gute Verhütungsmethode, die immer beliebter wird, ist die Kupferspirale. Auch die Kupferkette ist eine Möglichkeit. Bei beiden Varianten wird auf Hormone verzichtet. Trotzdem kann es vor allem in den ersten Monaten nach dem Einsetzen zu verzögerten und stärkeren Blutungen kommen.

Ein Krankheitsfall kann der Grund sein

Auch eine Krankheit kann dafür sorgen, dass man länger auf seine Menstruation warten muss oder sie ganz ausfällt. Das hat einen ganz einfachen Grund. Ist man krank, verwendet der Körper seine gesamte Energie, um gegen die Viren oder Bakterien anzukämpfen. Das Gesundwerden steht hier im Vordergrund. Nicht immer muss es sich um eine schwere Grippe oder Ähnliches handeln. Auch eine Erkältung kann schon ausreichen, um den Zyklus zu beeinflussen.

Der Ernstfall: eine Schwangerschaft

Bleibt die Periode aus, denken viele Frauen direkt an eine Schwangerschaft. Das kann schnell zu Unsicherheiten oder sogar Panik führen. Wichtig ist, sich nicht verrückt zu machen. Man sollte sich fragen, wann man in den letzten Wochen Sex hatte und ob es Fehler bei der Verhütung gab. Am besten überprüft man seinen Verdacht mit einem Schwangerschaftstest.

Schwankungen sind ganz normal

Verändert sich der Zyklus oder ist er für eine Weile unregelmäßig, ist das kein Grund zur Sorge. Schwankungen sind ganz normal und kommen bei jeder Frau vor. Sollte man sich bei gewissen Dingen trotzdem unsicher sein oder sich Sorgen machen, kann man den Frauenarzt um ein Gespräch bitten.

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