Warum der Gang zum Optiker immer noch wichtig ist

Optiker

Brillen gibt es mittlerweile in Hülle und Fülle online zu kaufen. Kein Wunder also, dass Optiker vor Ort in Sorge sind. Aber sollten sie es sein? Kunden haben gute Gründe, auch in Zukunft den Gang zum Optiker zu wählen, anstatt online zu kaufen. Darauf können Unternehmen bauen.

Denn der Service und das Gefühl, eine Brille in der Hand – und auf der Nase – zu haben, das gibt es online nicht. Brillenträger sollten sich daher gut überlegen, ob die vermeintlich guten Onlineangebote wirklich das Richtige für sie sind oder ob der Gang zum Optiker nicht sinnvoller ist. Je spezieller die Ansprüche sind, zum Beispiel durch extreme Sehschwäche oder Allergien, umso mehr bietet es sich an, vom Fachpersonal beraten zu werden und die Brille oder die Kontaktlinsen direkt mit nach Hause zu nehmen. 

Persönliche Beratung durch Fachpersonal 

Das absolute Top-Argument für einen Gang zum Optiker in der Nähe ist die persönliche Beratung. Optiker sind ausgebildete Fachkräfte, die nicht nur mehr über das menschliche Auge wissen als der Normalbürger, sie bringen auch jahrelange Erfahrung mit. Das macht sie zu hervorragenden Beratern, die davon profitieren, schon viele unterschiedliche Kunden und ihre Augen erlebt zu haben. 

Auch der Sehtest lässt sich beim Optiker problemlos durchführen. Viele Menschen glauben, um einen ordentlichen Sehtest zu machen, müssten sie zum Augenarzt gehen. Doch Optiker sind ebenso ausgebildet, den Sehtest durchzuführen und haben dafür auch die entsprechende Zeit. Denn wer beim Augenarzt sitzt, ist meist nur einer von vielen Patienten und leider ist die optimale Versorgung jedes einzelnen Patienten unter diesen Bedingungen nicht immer möglich. 

Gleiches gilt auch für die Brille und die Kontaktlinsen – für beides erhält man beim Optiker eine ausführliche Beratung, was Sehstärke aber auch Komfort angeht. Und fast immer gibt es einen Optiker in der Nähe. Eine Brille in Frankfurt beim Optiker des Vertrauens zu finden, ist genauso möglich wie in München, Mainz oder Kiel. Zur Not wird das passende Modell einfach vor Ort bestellt. 

Ein Gefühl für die Brille bekommen

Ohnehin sind Brillenträger mit einem Optiker gut bedient. Denn wie gut eine Brille sitzt und aussieht, wird erst klar, wenn sie auf der Nase sitzt. Möglicherweise lassen sich online vielleicht ein paar Euros sparen, doch unter Umständen muss die Brille dann auch zurückgeschickt werden, wenn sie doch nicht so gut passt wie auf dem Foto. Die vermeintliche Einfachheit des Onlineshoppings gilt bei Brillen nun mal nur bedingt. 

Speziell das Material der Brille ist etwas, was man fühlen sollte, denn es gibt viele verschiedene:

  • Holz
  • Metall
  • Horn
  • Kunststoff
  • Titan
  • Acetat

Welches Material zu den eigenen Ansprüchen passt, lässt sich mit der Brille in der Hand und dem Optiker an der Seite am besten herausfinden. Auch bei Budgetbeschränkungen oder speziellen Ansprüchen wird ein Optiker immer mehr wissen als die Produktbeschreibung eines Onlineshops. Allergien, sportliche Betätigung, Fashion-Probleme – all diese Dinge erleben Optiker täglich und sind somit auf alle Fragen und Probleme vorbereitet. 

Lokale Unternehmen unterstützen

Ein letztes Argument für den Gang zum Optiker ist die Unterstützung von lokalen Unternehmen. Denn der zunehmende Trend zum Onlinehandel geht auch an Optikern nicht vorbei. Viele Optiker sind familiengeführt oder werden zumindest von einem kleinen Team betrieben, das mit Herz und Seele dabei ist.

Da die Augen ein so empfindlicher und wichtiger Teil eines Menschen sind, haben Optiker immer eine große Verantwortung. Sich wohl zu fühlen und immer einen vertrauensvollen Ansprechpartner zu haben, ist daher auch ein kleiner Luxus. Diesen guten Service sollte man mit Treue zurückzahlen und lieber das Unternehmen um die Ecke unterstützen. 

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