Wandern durchs Wangerland

(djd). Die Temperaturen sind noch angenehm mild, die Luft ist mit Jod angereichert, feine Sandkörner fegen über den weißen Strand: Im Herbst entfaltet eine Nordseeküsten-Region wie das Wangerland für viele Gäste ihren größten Reiz. Die Sonne hat jetzt noch Kraft, aber der Wind wird schon etwas rauer und die Wellen schäumender. Die steife Brise kann man besten bei einem langen Strandspaziergang genießen – danach gibt es schwarzen Friesentee mit Kluntjes, dem typischen weißen Kandis. Das Wangerland selbst verfügt über eine 27 Kilometer lange Küstenlinie mit der Nordsee und der reichen Natur des Wattenmeers. Diesseits des Deichs breiten sich 180 Quadratkilometer Idylle aus: Äcker und Wiesen, Schafe und Kühe, Windmühlen und kleine Gehöfte, aber auch romantische Cafés.

Die endlose Weite des Wattenmeers

Die endlose Weite des Wattenmeers wirkt im Herbst besonders grandios. Kein Wunder, dass die Region im goldenen Herbst bis zum Einsetzen der „Sturmsaison“ Anfang November vor allem Naturliebhaber in ihren Bann zieht. Das Wattenmeer verzaubert jetzt nicht nur mit dem Wechselspiel von Ebbe und Flut – es wird nun auch zum „Tischleindeckdich“ für ganze Heerscharen von Vögeln. Diese nutzen den großen Nahrungsreichtum des Wattenmeeres, um sich Energiereserven für bis zu 5.000 Kilometer weite Flugstrecken anzufressen, zu brüten, zu mausern oder sogar zu überwintern. Bereits ab Mitte Juni kehren die ersten Vögel aus den nordischen Brutgebieten zurück und sammeln sich in riesigen Schwärmen im Wattenmeer.

Stützpunkte für Ausflüge in die friesische Landschaft

Als „Stützpunkte“ für Ausflüge in die herbstliche friesische Landschaft eignen sich vor allem die vier Perlen des Wangerlandes: das frühere Hafenstädtchen Hooksiel, das gut gelaunte touristische Zentrum Horumersiel-Schillig, das malerische, beschauliche Minsen-Förrien und schließlich das zentral gelegene Hohenkirchen mit vielen Touristenattraktionen. Alle Informationen gibt es bei der Wangerland Touristik GmbH unter Telefon 04426-987110, per Mail unter info@wangerland.de und unter http://www.wangerland.de im Internet.

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