Wanderfreuden in Nordnorwegen

(djd). Das Nordkap als nördliches Ende Europas ist nun auch das nördliche Ende des europäischen Fernwanderwegs E1. Bisher verlief die 4.900 Kilometer lange Strecke von Umbrien in Italien durch die Schweiz, Deutschland und Dänemark bis zum schwedischen Grövelsjön an der norwegischen Grenze. Mit der Verlängerung zum Nordkap kommen 2.000 Kilometer an vorwiegend bereits vorhandenen Wanderwegen hinzu.

Nur die letzten 350 Kilometer zwischen dem nordnorwegischen Kautokeino und dem Nordkap wurden in den vergangen fünf Jahren ganz neu als Wanderweg ausgewiesen und markiert. Hütten sind auf dieser Strecke nur teilweise vorhanden, sodass sich dieser nördlichste Abschnitt am besten als Zelt- und Rucksacktour bewältigen lässt.

Nördlichster Punkt des europäischen Festlandes

Spätestens im nordnorwegischen Tromsø, das als „Tor zur Arktis“ immer wieder Ausgangspunkt zahlreicher Expeditionen war, ist zu spüren, dass das nördliche Ende Europas bald erreicht ist. Noch etwas weiter im Norden liegt Hammerfest, die nördlichste Stadt Europas – und schließlich das Nordkap, der nördlichste Punkt des europäischen Festlandes.

Das Nordkap selbst ist ein 308 Meter hohes, steil aus der Barentssee herausragendes Plateau und seit Urzeiten ein wichtiger Orientierungspunkt für Seefahrer. Wer auf dem Plateau steht und den Blick über den Horizont wandern lässt, hat das Gefühl, am Ende der Welt zu stehen, berichten Besucher immer wieder.

Mitternachtssonne und Nordlicht

Am Nordkap befindet sich ein modernes Besucherzentrum. Neben dem berühmten Monument „Kinder der Erde“, das die Form eines Globus hat, gibt es hier auch ein Museum und ein Restaurant. Vom Nordkap aus kann man im Sommer die Mitternachtssonne und im Winter das Nordlicht ausgezeichnet beobachten.

Viele Infos zum Reiseland Norwegen und zu Nordnorwegen gibt es unter http://www.visitnorway.com und http://www.visitnorthernnorway.com im Internet.

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