Wärmeschutz funktioniert auch von innen

(djd). Eine gute Wärmedämmung kann die Heizkosten eines Hauses erheblich reduzieren. Durch eine nachträgliche energetische Sanierung lassen sich aber nicht nur die Energiekosten verringern, gleichzeitig wird auch der Wohnkomfort spürbar verbessert. Zudem sind Dämmmaßnahmen ein Beitrag zum Umweltschutz, der staatlich gefördert wird.

Die Fassade bleibt erhalten

Die gängigste Lösung für einen effektiven Wärmeschutz ist die Fassadendämmung. Doch das Anbringen eines Wärmedämm-Verbundsystems ist nicht immer möglich. Dennoch müssen Besitzer von Häusern – zum Beispiel mit denkmalgeschützter Fassade oder Sichtfachwerk – nicht auf eine verlässliche Wärmedämmung verzichten. Im Innenbereich reichen bereits Dämmstärken von 60 Millimetern aus, um den Heizwärmebedarf deutlich zu senken und Wohnqualität und Wohlbehagen spürbar zu erhöhen.

Nach und nach dämmen

Zumeist ist der Wärmeschutz im Innenraum auch weniger aufwendig, weil das Haus nicht eingerüstet werden muss. Außerdem lässt sich die Maßnahme Zimmer für Zimmer erledigen, so dass die Kosten für die Dämmung erst nach und nach anfallen. Auch bei der Umgestaltung von Kellerräumen ist eine Innendämmung fast immer günstiger, weil keine Aushubarbeiten erforderlich sind.

Wärmebrücken beachten

Da die Außendämmung als Dämmschicht über allen möglichen Schwachstellen des Hauses liegt, galt sie lange Zeit als überlegen bei der Vermeidung von Wärmebrücken. Mit kapillaraktiven Dämmmaterialien wie zum Beispiel Dämmplatten des Capatect IDSystems können nun auch bei der Innenraumdämmung durch Einsatz eines neuartigen Thermowinkels Wärmebrücken ohne optisch auffällige Dämmkeile erfolgreich vermieden werden.

Kapillaraktives Dämmen vorteilhaft

Statt den Feuchtestrom, der in der kalten Jahreszeit verstärkt auftritt, aus dem wärmeren Innenraum in die kühlere Außenwand hinein mit dampfbremsenden Folien zu unterbinden, fußt das Funktionsprinzip des neuen Capatect IDS auf natürlichen bauphysikalischen Prozessen, bei denen wahlweise die schlanke IDS Aktiv- aus expandiertem Polystyrol mit integrierten mineralischen Funktionsschichten oder die natürliche IDS Mineral-Dämmplatte aus Calciumsilikat zum Einsatz kommen. Beide Werkstoffe sind in der Lage, Feuchtigkeit aus der umgebenden Raumluft aufzunehmen und über kapillaraktive Transportmechanismen so zu verteilen, dass es zu keiner kritischen Auffeuchtung des Bauteils kommt. Das Ergebnis sind warme, trockene Wände, auf denen Schimmel keine Chance hat. Planern, die das neue Innendämm-System einsetzen wollen, stellt der Anbieter alle notwendigen Daten zur Verfügung, um Funktionsberechnungen für das jeweilige Objekt durchzuführen. Weitere Informationen unter http://www.caparol.de

Tipp: Geld vom Staat

Wärmedämmungen werden staatlich gefördert. Bei den Förderdatenbanken des Bundes (http://www.bine.info) finden Immobilienbesitzer Informationen über Förderprogramme und Finanzhilfen. Eine gute Anlaufstelle für Fördermittel ist auch die KfW-Bankengruppe (http://www.kfw.de). Hier erhalten Hauseigentümer sowohl Zuschüsse als auch zinsgünstige Darlehen für Komplettsanierung und Einzelmaßnahmen.

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