Wärmende Wand

(djd). Der altbekannte Heizkörper bekommt als Wärmequelle für die eigenen vier Wände Konkurrenz: Flächenheizungen gelten als energieeffizient und sparsam, da sie mit deutlich geringeren Vorlauftemperaturen auskommen. Zudem wird ihre Wärme, die über die gesamte Fläche in den Raum abstrahlt, von vielen als besonders angenehm empfunden. Im Neubau sind daher solche Systeme, insbesondere als Fußbodenheizung, längst gang und gäbe – spezielle Renovierungslösungen machen aber auch die Nachrüstung im Altbau möglich, etwa an der Wand oder unter der Decke.

Einfaches Modernisieren

Gerade dort, wo eine Fußbodenheizung technisch nicht möglich oder vom Hauseigentümer nicht gewünscht ist, birgt die Montage an der Wand zusätzliche Vorteile. Die alten Heizkörper werden dabei durch ein energiesparendes Flächensystem wie beispielsweise „Renovis“ von Uponor ersetzt, und profitiert anschließend von geringeren Heizkosten und einem angenehmeren Raumklima bis hin zu einer optionalen Kühlfunktion im Sommer. Auch die Installation ist durch erfahrene Fachbetriebe meist in wenigen Stunden erledigt – ohne allzu viel Schmutz und Lärm. Zunächst wird eine solide Unterkonstruktion an der Wand befestigt, auf der die Trockenbauelemente montiert werden. Zusätzliche „Blindpanels“ ermöglichen es, nach Bedarf Lichtschalter und Steckdosen zu platzieren. Anschließend verfugt der Handwerker den Anbau und tapeziert, verputzt oder streicht zum Abschluss die Wand.

Raumweise modernisieren

Ein Komplettumbau des gesamten Hauses ist dabei nicht erforderlich: Die Modernisierungslösung macht es möglich, auch Einzelräume mit der Flächenheizung zu versehen und in ein bestehendes System mit Radiatoren einzubinden. „Dies senkt die Kosten und schafft gleichzeitig gestalterische Freiheiten bei der schrittweisen Sanierung. Der Anschluss mit einem einfachen sogenannten Tichelmann-Verteiler reduziert zudem den Aufwand bei der Auslegung der Heizkreise“, erklärt Uponor-Heizungsexperte Sven Petersen.

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