VW Taigun Concept – Studie mit Chance auf Serie

(dmd). Auch VW stürzt sich auf den neuen Mini-SUV Trend und schickt bei der Messe in Sao Paulo (24. Oktober bis 4. November 2012) eine neu überarbeitete Version des Flitzers Up ins Rampenlicht. Die Studie trägt den Namen Taigun. Optisch orientiert sich der kleine Crossover stark an seinem großen Bruder Tiguan.

Mit 3,86 Metern Länge ist er jedoch fast einen halben Meter kürzer als dieser. Zudem gibt es nur vier statt fünf Sitze und einen Kofferraum, der mit 280 Litern rund 200 Liter kleiner ist. Kein Wunder, stammt die Technik für den Taigun doch vom Kleinstwagen VW Up. Wie dieser wird auch das Mini-SUV lediglich über die Vorderräder angetrieben – Allradtechnik ist nicht vorgesehen.

Der City-Mini stand auch bei der Motorisierung Pate: Den Antrieb im Taigun übernimmt ebenfalls ein 1,0-Liter-Benziner, in diesem Fall aber mit Turboaufladung. So entwickeln die drei Zylinder 81 kW/110 PS Leistung und ermöglichen ein Spitzentempo von 186 km/h. Der Spurt von null auf 100 km/h soll 9,2 Sekunden dauern. Als Verbrauch der nur 985 Kilogramm schweren Studie gibt der Hersteller rund 4,5 Liter an.

Auch wenn es sich beim Taigun nur um eine Studie handelt, ist eine Serienproduktion doch mehr als wahrscheinlich. Das relativ neue Segment der Mini-SUV gilt als besonders absatzträchtig, die Auswahl an Modellen wächst rasant. Neben den bereits eine Weile erhältlichen Modellen Nissan Juke, Skoda Yeti und Mini Countryman kämpfen bald auch der Opel Mokka, der Peugeot 2008 und der Ford Eco Sport um Marktanteile. VW wird da nicht lange außen vor bleiben wollen.

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