Vortragsreihe „Nobelpreise – nachgeforscht“

Am 17. März spricht Priv.-Doz. Dr. Bärbel Kunze vom Institut für Biologie der Universität über "Telomere: Die Schlüssel für neue Wirkstoffe gegen Tumorzellen – Von den Enden der Chromosomen zum Anfang einer neuen Krebstherapie". Am 14. April beschließt Prof. Dr. Rolf Hilgenfeld, der Direktor des Lübecker Instituts für Biochemie, die Reihe mit dem Vortrag "Vom Erbgut zu neuem Leben – Molekularer Bauplan des Lebens entschlüsselt".

Die Vorträge richten sich an die interessierte Öffentlichkeit, ganz besonders aber an Oberstufenschülerinnen und -schüler und ihre Lehrerinnen und Lehrer. Die Themen der Nobelpreise des vergangenen Jahres für Medizin und Chemie treffen genau in den Biologie-Lehrplan der 12. Jahrgangsstufe. Um Anmeldung der Schülergruppen per Email an krischak@innovations-campus.de möglichst bis eine Woche vor dem Vortragstermin wird freundlichst gebeten. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

Kein anderer Preis erntet so viel Renommee wie der Nobelpreis. Aber wer war der Mann, der ihn stiftete? Wie kam Alfred Nobel auf die Idee dazu, und welche Absichten verfolgte der Erfinder des Dynamit damit? Warum wollte Hitler den Nobelpreis verbieten? Um diese und andere Fragen rund um den Preis geht es im Eröffnungsvortrag von Prof. Cornelius Borck.

2009 wurde der Nobelpreis zweimal für Erkenntnisse zu unserem Erbgut vergeben. Die Vortragsreihe geht auch der Frage nach, ob wir damit vielleicht dem Traum vom Jungbleiben näher kommen. Dr. Bärbel Kunze stellt die Entdeckungen von Elisabeth Blackburn, Carol Greider und Jack Szostak vor, für die sie den Nobelpreis in Medizin erhielten. Im Vortrag von Prof. Rolf Hilgenfeld geht es um die Forschungen von Venkatraman Ramakrishnan, Thomas A. Steitz und Ada E. Yonath, für die ihnen der Nobelpreis in Chemie verliehen wurde.

Im Anschluss an die Vorträge im Historischen Sitzungssaal der Lübecker Kaufmannschaft gibt es bei Saft und Brezeln die Möglichkeit zur Diskussion mit den Referenten.
(idw, 02/2010)

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