Vorstellung des SRU-Kommentars „Die Reform der europäischen Agrarpolitik“

Im Oktober 2011 hat die Europäische Kommission Vorschläge für die Reform der europäischen Agrarpolitik vorgelegt. Diese Vorschläge enthalten wichtige Instrumente für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und zum Klimaschutz. Sie werden vom Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) als ein Einstieg in eine neue Logik der Agrarförderung bewertet, nach dem Prinzip: öffentliche Gelder für öffentliche Güter.
In den Verhandlungen um das Reformpaket in Rat und Parlament zeichnen sich aber Entwicklungen ab, die das Scheitern der ökologischen Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik bedeuten könnten. In seinem Kommentar betont und begründet der Sachverständigenrat für Umweltfragen noch einmal die Notwendigkeit einer Neuausrichtung der Agrarpolitik. Öffentliche Zahlungen erfordern substantielle Gegenleistungen der Empfänger. Umweltschädliche Subventionen sollten hingegen gestrichen werden.
Wir laden Sie herzlich zu der Präsentation des SRU-Kommentars durch die stellvertretende Vorsitzende des SRU, Prof. Dr. Karin-Holm-Müller, in der Vertretung der Europäischen Kommission, Berlin ein. Sie wird die wichtigsten Reformelemente darstellen, die erhalten und gestärkt werden sollten. Christiane Canenbley aus der Generaldirektion Landwirtschaft der Europäischen Kommission wird eine erste Einschätzung liefern.
Die Vertretung der Europäischen Kommission lädt zuvor um 12.00 Uhr zu einem Mittagsimbiss ein.

Anmeldungen bitte bis zum 2. Februar 2013 an pascale.lischka@umweltrat.de

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