Vorsorge für lange Reisen

(djd). Australien, Mexiko oder die USA – dank moderner Langstreckenflugzeuge sehen sich immer mehr Urlauber auf anderen Kontinenten um. Eine spannende Möglichkeit, um ungewöhnliche Erfahrungen zu machen. Interkontinentalflüge bergen aber auch Risiken für die Gesundheit. Eines davon ist die oft beschriebene Reisethrombose. Wer ihr entgegenwirken und seine Beine unterwegs unterstützen will, sollte auf Reisestrümpfe, Bewegung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Dabei sollte man reichlich Wasser, Kräutertee oder Saftschorlen trinken – und auf alkoholische Getränke verzichten, denn sie können Schwellungen der Beine begünstigen. Auch Kaffee und kohlensäurehaltige Getränke sind besser zu meiden.

Reisestrümpfe üben Druck auf die Venen aus

Je länger ein Flug dauert, desto wichtiger sind Reisestrümpfe wie beispielsweise „Gilofa 2000“. Sie üben einen definierten Druck auf die Venen aus, wodurch das Blut schneller aus den Beinen abfließt. Zudem schließen sich die Venenklappen besser. Auch dies trägt dazu bei, einen Rückstau des Bluts in Füßen und Waden auch bei langem Sitzen zu verhindern. Reisestrümpfe sind optisch unauffällig, im medizinischen Fachhandel erhältlich und müssen nicht vom Arzt verordnet werden. Es gibt sie als Kniestrümpfe für Damen und Herren wahlweise mit Baumwolle, Mikrofaser oder Aloe vera. Für Damen stehen auch Reisestrümpfe in Feinstrumpfoptik zur Verfügung.

Gymnastik setzt die Venenpumpe in Gang

Ein geeignetes Mittel gegen geschwollene Beine ist auch Bewegung. Im Flugzeug ist es allerdings nicht immer einfach, sich ausreichend zu bewegen. Kleine Tricks helfen. So kann man seine Beinmuskeln sogar bei beengten Sitzverhältnissen aktivieren, indem man mit seinen Füßen kleine Kreise dreht. Die Venenpumpe kann man auch mit kleinen Gymnastikübungen in Gang setzen: Einfach aufstehen, sich langsam auf Zehenspitzen und Ballen stellen, eine viertel oder halbe Minute verharren und die Fersen langsam wieder auf den Boden senken. Wird die Wadenmuskulatur auf diese Weise angespannt, drückt sie das Blut nach oben – raus aus den Beinen und in Richtung Herz.

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