Vorsicht, Unwetter

(djd). Die Bilder durch Stürme zerstörter Ortschaften wecken Mitleid und kurbeln die Spendenbereitschaft an. Doch nicht nur in fernen Regionen, sondern auch in unseren gemäßigten Breitengraden hinterlassen extreme Wetterereignisse große Schäden. Für den Sturm Kyrill etwa, der 2007 über Deutschland fegte, mussten alleine die Versicherungen laut Naturschadensreport des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) Schäden in Höhe von rund 2,1 Milliarden Euro regulieren. Die Gesamtschäden wurden fast doppelt so hoch eingeschätzt. Dennoch gehen die Versicherer davon aus, dass es in der jüngeren Vergangenheit noch keinen sogenannten Jahrhundertsturm gegeben hat, dessen Folgen die seit den 70er Jahren dokumentierten Schäden noch weit übertreffen könnten.

Nicht nur die Dacheindeckung bietet Wetterschutz

Ein hundertprozentiger Schutz des eigenen Hauses ist kaum möglich. Versicherungen ersetzen materielle Schäden. Ideelle Verluste, wenn etwa lieb gewordene Einrichtungsgegenstände, Sammler- und Erinnerungsstücke kaputt gehen, weil starker Regen die Räume unter einem durch Hagel oder Sturm beschädigten Dach unter Wasser setzt, können sie nicht abdecken. Damit das Dach seine Schutzfunktion möglichst gut erfüllen kann, kommt es neben der Dacheindeckung auch auf eine wetterfeste Auslegung der darunter liegenden Dämmung an.

So leitet die Dämmung Wasser sicher ab

Große Hagelkörner können Dachpfannen zerschlagen, Sturm kann Ziegel wegfegen, Starkwind den Regen unter die Eindeckung drücken. Immer flachere Dachkonstruktionen, wie sie die aktuelle Architektur präferiert, verstärken diese Probleme noch. Dadurch kommt der sogenannten „zweiten wasserführenden Ebene“ eine immer wichtigere Rolle zu. Damit bezeichnet man Bahnen unterhalb der Dacheindeckung und oberhalb der Dämmung. Ihre Funktion besteht darin, eindringendes Wasser von der Dämmung und den darunter liegenden Räumen fernzuhalten und in Richtung Dachkante abzuleiten.

Zweite wasserführende Ebene lückenlos ausführen

Dämmsysteme, wie sie etwa der Dachspezialist Bauder anbietet, sind bereits ab Werk oberseitig mit Bahnen als zusätzliche Schutzschicht ausgerüstet. Die Bahnen sind fest mit den Dämmelementen verbunden und überlappend ausgeführt, so dass sie zu einer lückenlosen Schicht verbunden werden können. Auf die Überlappungen der Folienschicht an den Stößen der Dämmelemente kommt es an: Wird hier gepfuscht und nicht fachgerecht gearbeitet, bekommt der Feuchteschutz des Dachs im Wortsinn Löcher und kann seine Funktion nicht mehr voll erfüllen.

Sichere Verklebung für dauerhaften Nässeschutz

Mit einer neuen Verklebetechnologie lassen sich die Überlappungen jetzt „Masse in Masse“ verkleben und damit dauerhaft verbinden, mehr Informationen zu der Technik unter http://www.bauder.de. Die Klebestellen sind so vorbereitet, dass die Verbindung schnell und einfach hergestellt werden kann und Fehler kaum mehr möglich sind. Der schnelle und einfache Einbau bietet zudem einen guten Grundschutz gegen Regen und Unwetter, solange das Dach noch nicht wieder mit seiner Schutzhülle aus Dachziegeln oder -steinen eingepackt ist.

Polyurethan-Hartschaum federt auch große Hagelkörner ab

Ein Wärmeschutz aus hocheffizient dämmendem Polyurethan-Hartschaum unter der zweiten wasserführenden Ebene trägt ebenfalls zum Feuchteschutz bei Elementarereignissen bei. Bei Hagelschlag-Versuchen am Süddeutschen Kunststoff Zentrum (SKZ) im Auftrag von Bauder zeigten sich die Polyurethan-Dämmelemente den Realbedingungen bei starken Hagelschlägen sehr gut gewachsen – selbst bei großen Hagelkörnern und hohen Fallgeschwindigkeiten. Die für den Nässeschutz wichtigen Dichtebenen blieben intakt. So haben Hausbesitzer mehr Sicherheit, dass zumindest die Dämmung dicht hält, wenn die Eindeckung bei Hagel und Sturm Schaden nimmt.

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