Vorfreude auf Weihnachten

(dtd). Wenn Kinderaugen leuchten, dann ist Weihnachten nicht weit. Die Erwartungen steigen von Tag zu Tag, wenn nicht gar von Stunde zu Stunde. Jeder möchte etwas tun, damit das Fest noch schöner, gemütlicher und festlicher wird als im letzten Jahr. Zu Beginn der Weihnachtszeit werden überall die Wohnungen und Häuser geschmückt. Lichterketten werden zum Beispiel in Fenstern, an Dachrinnen und an Bäumen montiert, um der Vorweihnachtszeit Glanzlichter aufzusetzen. Wer sich für Lichterketten mit LED-Leuchten entscheidet, der spart nicht nur jede Menge Strom, sondern kann sich auch auf eine längere Lebensdauer der Lampen freuen. Für draußen müssen Lichterketten gewählt werden, die ausdrücklich für diesen Zweck geeignet sind.

Auch Basteleien sind in der Weihnachtszeit beliebt. Mit Gold- und Glanzpapier entsteht der schönste Weihnachtsschmuck. Engelshaar, Glitzerstaub und Perlen werden ebenfalls gern zu Tannenbaumdeko und Co. verarbeitet. Sehr beliebt und ganz einfach herzustellen sind Faltsterne aus Papier oder Goldfolie. Einfach ein Quadrat ausschneiden, mehrfach quer und diagonal falten und an den Faltkanten mit der Schere Zacken herausschneiden. Wieder aufgefaltet sehen die Folien-Quadrate wie Sterne und die Quadrate aus weißem Papier wie Schneeflocken aus. Mit den Schneeflocken sind Fenster schnell und ohne Kunstschnee aus der Sprühdose winterlich geschmückt. Und für den Nachwuchs ist diese kinderleichte Bastelei obendrein eine gute Möglichkeit, sich feinmotorisch zu üben.

Düfte spielen in der Weihnachtszeit eine große Rolle. All die Weihnachtsgewürze, uriges Tannengrün und frische Zitrusfrüchte tragen das Ihre zu dem festlichen Duft-Potpourri bei. Mit einer Nelken-Orange holt man sich Weihnachtsduft ins Haus – oder verschenkt ihn an liebe Menschen. Die Duftwunder sind im Handumdrehen gebastelt: Einfach die Gewürznelken in die Früchte stecken und dabei am besten noch ein hübsches Muster bilden. Für Kinder kann es einfacher sein, wenn die Nelken nicht in Orangen, sondern in die weniger festen Mandarinen oder Klementinen gesteckt werden. Die fertigen Gewürzorangen legt man in eine dekorative Schale, die man an zentraler Stelle im Raum platziert, damit sich ihr Duft gut verbreitet. Die Früchte können aber auch mit schönen Geschenkbändern versehen und aufgehängt werden. Das macht sich im Fenster besonders gut.

Die Krönung der Vorweihnachtszeit ist der Heilige Abend. Bis der Weihnachtsmann – oder das Christkind – den Kindern Geschenke bringt, gibt es in den meisten Familien so einige Bräuche. Viele werden bereits seit Generationen weitergegeben. So muss zum Beispiel in vielen Familien das Essen besonders schnell zubereitet sein, weil die Kinder sonst zu ungeduldig werden. Ein traditionelles Gericht für Eilige sind zum Beispiel Würstchen mit Kartoffelsalat. Es gibt aber auch regionale Spezialitäten wie das aufwendigere Neunerlei im Erzgebirge, die hoch im Kurs stehen. Es setzt sich aus neun Gerichten mit Symbolgehalt zusammen. So stehen rote Rüben für Glück und rote Wangen, Kompott für die Lebensfreude und Linsen dafür, dass das Kleingeld nicht ausgehe.

So feiern die Nachbarn
Bräuche aus der Heimat und fernen Ländern

(dtd). Bevor am Heiligabend zur Bescherung gerufen wird, gibt es meist eine gemütliche Kaffeerunde mit Stollen und anderem Weihnachtsgebäck. Statt Kaffee und Kakao schmeckt auch ein Weihnachtspunsch sehr lecker zum Weihnachtsgebäck. Jetzt noch einmal die Weihnachtsgeschichte oder eine andere Lieblingsgeschichte vorzulesen, lässt die Stimmung besonders festlich werden. Doch weil die Eltern meist noch eine ganze Menge zu erledigen haben, freuen sich viele Kids, wenn sie jetzt einen Film schauen dürfen. Dann haben die Eltern auch ein wenig mehr Ruhe zum Schmücken des Weihnachtsbaums und zum Füllen der Gabentische. Wenn alles vorbereitet ist, machen sich viele auf den Weg in die Kirche, um am Weihnachtsgottesdienst teilzunehmen.

Wenn sich die Türen zum Wohnzimmer dann endlich wieder öffnen, wird es vor lauter Festtagsfreude oft ganz leise. Staunen legt sich auf die Gesichter und die Kinder sind so aufgeregt wie selten. Viele sagen noch ein weihnachtliches Gedicht auf, bevor die Bescherung beginnt. In vielen Familien singen die Generationen auch heute noch Weihnachtslieder miteinander. Will man das Weihnachtsfest ein bisschen abwechslungsreicher gestalten, macht Wichteln oder Julklapp Spaß. Dabei weiß niemand, welches Geschenk er am Ende bekommt, aber alle haben viel Spaß an dem fröhlichen Hin und Her der Päckchen. Wer einen Mistelzweig aufhängt, hat ebenfalls viel Spaß. Denn wer sich unter dem Zweig trifft, muss sich küssen. Kann es eine friedlichere Geste zum Weihnachtsfest geben?

Für Naschkatzen
Die Weihnachtsleckereien gut verpacken und verstecken

(dtd). In der Adventszeit duftet es nach Plätzchen, Stollen und Lebkuchen. Die feinsten Gewürze sind für die Weihnachtsbäckerei gerade gut genug. Doch wenn das Backen Hochkonjunktur hat, dann muss das Backwerk auch gut verwahrt werden. Stollen zum Beispiel sollte erst in Frischhalte- oder in Alufolie verpackt werden. Anschließend legt man ihn in eine Blech- oder Kunststoffdose und lagert diese kühl. Auf keinen Fall sollte auf die Folie verzichtet werden, weil der Stollen sonst austrocknet. Weil der Stollen vor dem Genuss am besten vier Wochen lagern sollte, um sein volles Aroma zu entfalten, kann man ihn auch in den Keller bringen. Manche Stollenbäcker schwören darauf, ihn erst in Alufolie einzuwickeln und dann ein Handtuch darum zu schlagen. Aber auch dann ist die kühle Lagerung unverzichtbar.

Bei Keksen sind die Anforderungen an die Verpackung ganz anders. Grundsätzlich werden Kekse in Dosen gelagert. Werden die Kekse dabei hart, hilft ein einfacher Trick: Einfach ein Stück Pergamentpapier auf die obersten Kekse legen, darauf ein Stück von einem Apfel platzieren und die Dose schließen. Nach einer Weile sind die Kekse wieder schön weich. Bei aufwendig verzierten, schokolierten oder glasierten Keksen, die optisch darunter leiden, wenn man sie einfach übereinander stapelt, wirkt Pergament ebenfalls Wunder: Auf jede Keksschicht wird ein Papier gelegt und darauf die nächste Schicht Gebäck. Nach einem anstrengenden Backtag müssen die Kekse natürlich gut versteckt werden, damit ungeduldige Naschkatzen nicht gleich alles aufessen.

Oh, diese Warterei
Damit Weihnachten die Kinder nicht ungeduldig werden lässt

(dtd). In der Vorweihnachtszeit wächst mit jedem Tag die Ungeduld der Kleinen. Rituale können helfen, die oft spürbare Unruhe zu mildern. Eines der beliebtesten Rituale ist der Adventskalender, den die Kinder Anfang Dezember in den meisten Familien geschenkt bekommen. Er gliedert die Vorweihnachtszeit in einen gut überschaubaren Zeitrahmen, den die Kids mit einem Blick verstehen können. Das klappt sogar schon, wenn sie noch nicht bis 24 zählen können. Auch der Adventskranz veranschaulicht Groß und Klein, wie die Zeit verrinnt und Heiligabend näherrückt. Wer sich für echte Kerzen entscheidet, sollte unbedingt einen nicht brennbaren Unterteller unter den Kranz stellen. Zudem müssen die Kerzenflammen genug Abstand von allem haben, das brennbar ist, und wenn Tannengrün verarbeitet wurde, sollte es keinesfalls trocken und verdorrt sein. Das Kerzen nicht unbeaufsichtigt brennen dürfen, versteht sich von selbst – die Feuergefahr wäre viel zu groß.

Alle Jahre wieder
Mit Freunden und Verwandten die Adventszeit erleben

(dtd). Von großer Bedeutung sind Familienrituale, die jedes Jahr wiederkehren. In der einen Familie ist es der große Backtag, an dem Plätzchen für die ganze Familie produziert werden. Und die andere Familie veranstaltet an einem Adventssamstag ein lustiges Wintergrillen mit allen Freunden und Verwandten. Man kann auch einen gemeinsamen Spiele-Nachmittag veranstalten, ins Kino gehen oder zusammen Pralinen fürs Weihnachtsfest produzieren. Selbstverständlich sollten anschließend alle gemeinsam aufräumen. Sehr beliebte Unternehmungen sind in der Weihnachtszeit auch der Bummel über den Weihnachtsmarkt und das Weihnachtstheater für die Kinder. Das Schöne an diesen Ritualen ist, dass sie jedes Jahr wiederkehren und dass alle gemeinsam etwas tun, an dem sie Freude haben. Das bringt Struktur in die Warterei, lässt die Zeit schneller vergehen – und wenn die Kinder erwachsen sind, dann erinnern sie sich bestimmt gern an diese schönen Stunden.

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