Von wegen Fernweh

(djd). Mal eben für drei Tage nach London oder für ein verlängertes Wochenende auf die Kanaren? Oft haben solche Ausflüge mehr mit Erlebnisstress als mit Erholung zu tun. Das sehen auch immer mehr Bundesbürger so – und entdecken für einen Kurzurlaub die Schönheiten vor der eigenen Haustür. Die Ferien im eigenen Land boomen auch deshalb, weil sich viele heimische Regionen mit attraktiven Angeboten präsentieren.

Ein gutes Beispiel ist das Wangerland im Norden Niedersachsens. Es verfügt über eine 27 Kilometer lange Küstenlinie mit der Nordsee und der reichen Natur des Wattenmeers. Diesseits des Deichs breiten sich 180 Quadratkilometer Idylle nach schönster Friesenart aus: Äcker und Wiesen, Schafe und Kühe, Windmühlen und kleine Gehöfte, aber auch romantische Cafés. Wer auf der Suche nach Regionalität und Ländlichkeit ist, wird hier fündig.

Historische Wurtendörfer und malerische Häfen

Am besten kann man das Wangerland mit seinen historischen Wurtendörfern und malerischen Häfen bei einer Radtour entdecken. Denn die Region ist durchzogen von einem dichten Netz kleinerer, verkehrsarmer Wirtschaftswege. Die flache friesische Landschaft erspart Pedalrittern zudem kraftraubende Anstiege. Eingebunden in das Radwegenetz sind die vier Perlen des Wangerlands: Hooksiel, das einstige Hafenstädtchen als Paradies für Wassersportler, und Horumersiel-Schillig, das gut gelaunte touristische Zentrum. Dazu kommen das malerische, beschauliche Minsen-Förrien und das zentral gelegene Hohenkirchen mit vielen Touristenattraktionen. Alle Informationen gibt es bei der Wangerland Touristik unter http://www.wangerland.de und per Telefon unter 04426-9870.

Das „Wangermeer“ als neue Attraktion

Aber nicht nur Radfahrer kommen im Wangerland auf ihre Kosten: Eine neue Attraktion ist etwa das „Wangermeer“, ein rund 100 Hektar großer Freizeitsee. Quer über den See führt eine 325 Meter lange Holzbrücke, sie dient als Promenade für Fußgänger und Radfahrer. Von hier aus kann man in der neuen Saison das lebendige Treiben auf dem Wasser beobachten, wo Schwimmer und Boote ihre Kreise ziehen.

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