Von Hannover aus in die Welt: MHH würdigt wegweisenden Unfallchirurgen Professor Tscherne

Als europaweit erster Professor für Unfallchirurgie leitete Professor Dr. Harald Tscherne seine Klinik an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) 30 Jahre lang. Kürzlich feierte er seinen 80. Geburtstag und die MHH würdigt den weltweit anerkannten Pionier moderner Unfallchirurgie am 25. Mai 2013 mit einem Symposium.
Professor Tscherne kam 1970 an die MHH und baute die Unfallchirurgie auf, die rasch eine Vorreiterrolle in den Bereichen Forschung, Lehre und Behandlung von Unfallpatienten einnahm. Im Jahr 2000 übernahm Professor Dr. Christian Krettek die Leitung und führt diese Tradition seitdem mit großem Erfolg fort.

Während Professor Tschernes Berufsleben versorgte sein Team 80.000 Unfallopfer in der MHH. Der gebürtige Österreicher etablierte dafür ein damals völlig neuartiges hoch effizientes Hilfssystem, das seitdem für eine „Komplettversorgung“ Unfallverletzter sorgt: Ein Notarztwagen beziehungsweise Rettungshubschrauber bringt den Arzt zum Verletzten und diesen zur Zentralen Notaufnahme, wo Operationssaal, interdisziplinäre Intensivmedizin, Normalstationen sowie Nachbehandlung zur Verfügung stehen. Das System gewann weltweit Vorbildcharakter. Hans-Dietrich Genscher hatte 1972 als damaliger Bundesinnenminister den ersten Rettungshubschrauber an der MHH in Dienst gestellt. Professor Tscherne hat zudem an der MHH Europas größte Schule für Unfallchirurgie aufgebaut.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen zum wissenschaftlichen Symposium am

Sonnabend, 25. Mai 2013
von 10.30 bis 12 Uhr
im Gebäude J1, Hörsaal H, Carl-Neuberg-Straße 1,
30625 Hannover.

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, hält die Laudatio für Professor Tscherne. Zu den weiteren Rednern gehören Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann, ehemaliger Präsident der MHH, Professor Dr. Christian Krettek, Leiter der MHH-Unfallchirurgie, und Professor Dr. Christoph Pape, Direktor der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Aachen.

Bitte melden Sie sich zu der Veranstaltung in der MHH-Pressestelle an.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Cordula Bödecker, MHH-Klinik für Unfallchirurgie, Telefon (0511) 532-2050, Boedecker-Kuhnert.Cordula@mh-hannover.de.

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