Von der Wärmequelle zum Möbelstück

(djd). Kaum jemand, der nicht vom Spiel der lodernden Flammen fasziniert wäre: Kaminöfen bringen eine wohnliche Atmosphäre in jeden Raum. Zugleich gilt das Heizen mit Holz als besonders umweltfreundlich, da der Rohstoff aus der Natur klimaneutral verbrennt. Auch preislich ist in Zeiten hoher Öl- und Gaspreise der Ofen eine lohnende Alternative. Viele Gründe sprechen also für die Renaissance der Feuerquelle im Haus. Doch wer sich für einen Kaminofen interessiert, sollte sich gut informieren. Denn nicht jeder Ofen ist auch für jede Wohnung geeignet.

Öfen nach Maß auswählen

„Vor dem Kauf sollten sich Verbraucher gründlich informieren und im Fachhandel beraten lassen. So sollte beispielsweise die Heizleistung unbedingt auf den Grundriss und die Wohnungsgröße angepasst sein“, empfiehlt Stefan Selbach, Vertriebsleiter beim Kaminofen-Hersteller GKT. Gerade in kleineren Wohnungen wäre so mancher Ofen sonst überdimensioniert. „Auch bei der Montage und bei der Genehmigung einer Anlage sind viele Feinheiten zu beachten, die man besser dem Fachmann überlassen sollte“, so Selbach weiter. Unter http://www.gkt.biz gibt es mehr Informationen und Adressen von Fachbetrieben vor Ort.

Trends bei Farben und Design

Neben den inneren Werten kommt es bei der Wahl der Ofens natürlich auch auf Form, Farbe und Material an: Mit einer hochwertigen Stahlverkleidung, mit Speckstein oder mit Kacheln in verschiedensten Farben gibt es Kaminöfen heute in vielfältigen Ausführungen. So passen sie sich nahezu allen Wohnstilen und dem eigenen Geschmack an. Zugleich wird die Wärmequelle immer mehr zum Möbelstück: Im Trend liegen Designmodelle, die zusätzliche Funktionen bieten. Der Ofen „T-Line Sit“ zum Beispiel verfügt über eine integrierte Sitzbank, die im Handumdrehen zum neuen Lieblingsplatz avancieren dürfte. Bei der Ofenauswahl rät Selbach zu Modellen, die mit Scheitholz befeuert werden können: „Diese Kamine lassen sich wirklich in jeder Situation – vollkommen unabhängig von Strom, Gas, Öl oder Wasser – betreiben.“ Ein Pelletofen oder ein wasserführendes System beispielsweise seien dagegen stets auf Elektrizität angewiesen.

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