Von der Milchbar zum Coffee to go

(djd). Seit mehr als 50 Jahren schätzen die Bundesbürger die H-Milch. Dank der langen Haltbarkeit veränderte sie nicht zuletzt die Kultur des Milchgenusses. Ein Streifzug durch fünf Jahrzehnte erinnert auch an einige unvergessliche Rezeptklassiker.

Das Revival der Milchbars

In den 1960er Jahren schwappt die Beatmusik nach Deutschland. Treffpunkt für die Jugend sind die Milchbars der Stadt. Das Getränk der Wahl: der Milchshake. Der eiskalte Mix aus Milch, Speiseeis und Obst findet sich heute wieder in jeder Eisdiele und jedem Café. Als modernes „Revival“ hat die Molkerei Weihenstephan den Erdbeer-Milchshake mit Zitronensorbet kreiert.

Die 1970er Jahre sind von Flower-Power, Schlaghosen und Plateauschuhen geprägt. In die Milchbars schafft es auch ein Klassiker der heimischen Küche: Milchreis mit Zucker, Zimt und brauner Butter. Als Blaubeer-Milchreis-Tarte erlebt er heute ein Comeback. In den 1980er Jahren wiederum ist eine Party ohne Bowle undenkbar. Das Kultgetränk gibt es heute als alkoholische Milchbowle.

In den 1990er Jahren entsteht ein Trend, der bis heute anhält: der Coffee to go. Die aktuelle Variante ist der Schokopresso mit Milchschaum und gebackener Milch. Und seit der Jahrtausendwende schließlich haben auch alkoholische Cocktails und Mixgetränke ihren Weg auf die Karten von Milchbar oder Coffee-Lounge gefunden. Aktuell besonders hoch im Kurs: Getränke mit Holunder. Dass der auch hervorragend zu Milch passt, beweist die „Kalte Beere“. Unter http://www.molkerei-weihenstephan.de gibt es viele weitere Informationen und Rezeptideen.

Überraschend frischer Geschmack

Durch ein neues, besonderes Herstellungsverfahren konnte die Molkerei Weihenstephan die Hitzebelastung für die wertvolle Rohmilch um bis zu 80 Prozent verringern. Dadurch schmeckt die H-Milch fast wie Frischmilch, denn der sonst typische „Kochgeschmack“ konnte weitestgehend reduziert werden. Trotzdem kann man die „neue“ haltbare Alpenmilch genauso lange genießen: mindestens drei Monate. Die H-Milch ist in verschiedenen Fettstufen und auch laktosefrei im Ein-Liter-Pack erhältlich.

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