Vom hoffungslosen Fall zum Modelltumor: 550 Hautkrebsspezialisten tagen in der MHH

Der Hautkrebs ist die häufigste Krebsart. Jeder 50. Mensch, der heute geboren wird, wird an schwarzem Hautkrebs erkranken, beim hellen Hautkrebs ist es sogar jeder fünfte. 550 Fachleute aus dem deutschsprachigen Raum werden beim 22. Deutschen Hautkrebs-Kongress vom 13. bis 15. September 2012 in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) über neue Therapieformen diskutieren. 40 Jahre lang gab es gegen den schwarzen Hautkrebs keine neuen Therapiezulassungen, doch in den vergangenen beiden Jahren hat sich viel auf dem Gebiet getan. „Der schwarze Hautkrebs etwa ist von einem hoffnungslosen Fall zu einem Modelltumor für neue Krebstherapien geworden“, sagt einer der beiden Kongresspräsidenten, Professor Dr. Ralf Gutzmer.
Über zielgerichtete Therapien, Immuntherapien, neue Wirkstoffe und vorbeugende Maßnahmen geben bei einem Pressegepräch zu Beginn des Kongresses am
 Donnerstag, 13. September 2012,
 um 12 Uhr
 Konferenzraum an der MHH-Lounge am Haupteingang, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover

die Experten
 Professor Dr. Dirk Schadendorf, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO), Direktor der Klinik für Dermatologie des Universitätsklinikums Essen
 Professor Dr. Ralf Gutzmer, Kongresspräsident, Oberarzt der Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie der MHH
 Dr. Peter Mohr, Sprecher des Komitees Öffentlichkeitsarbeit der ADO, Leitender Arzt im Hautkrebszentrum Buxtehude

Auskunft. Bei einem Patientenforum am Sonnabend, 15. September 2012, von 14.30 bis 16 Uhr informieren die Experten zudem in Hörsaal F, Klinisches Lehrgebäude I1, interessierte Laien und bieten Patienten Fragemöglichkeiten.

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