Vom Hörgerät bis zur Innenohrprothese

Keine andere Beeinträchtigung eines Sinnesorganes kann heute so gut therapiert werden wie die des Hörsinnes. Die Innenohrprothese wandelt akustische Signale in elektrische Signale um und leitet diese zum Gehirn weiter. Somit entsteht ein Höreindruck. An der Uniklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Magdeburg werden seit fast 20 Jahren Cochlea-Implantat-Operationen durchgeführt. Viele Menschen vom Kleinstkind- bis zum Erwachsenenalter haben dadurch die Möglichkeit erhalten, wieder aktiv an der Kommunikation in der „Welt der Normalhörenden“ teilzunehmen.

Die Tagung findet im Zentralen Hörsaal, Haus 22, auf dem Gelände des Universitätsklinikums Magdeburg, Leipziger Straße 44, statt. Sie beginnt am 1. Oktober 2010 um 12 Uhr und startet am darauffolgenden Tag um 9.00 Uhr mit einem Patientenforum, bei dem Betroffene über ihre Erfahrungen mit einem Cochlea-Implantat berichten werden.

Die Entscheidung über pro und kontra einer Versorgung mit Hörgerät oder einer anderen Rehabilitationsmöglichkeit bis hin zum Cochlea-Implantat erfordert ein interdisziplinäres Herangehen und ein umfassendes Verständnis für diese Problematik. Prof. Dr. Christoph Arens, Direktor der HNO-Uniklinik Magdeburg betont: „Das Darstellen dieses Zusammenwirkens zwischen klinischer Praxis und Forschung soll Anliegen unseres Treffens sein. Somit richtet sich unsere Veranstaltung nicht nur an Ärzte, Audiologen und Wissenschaftler, sondern an Hörgeräteakustiker, Pädakustiker, Logopäden sowie Mitarbeiter der CI-Rehaeinrichtungen und vor allem die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich willkommen.“
(idw, 09/2010)

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