Vom Bad zur Wohlfühloase

(djd). Weniger ist mehr – was zunächst banal klingt, erweist sich gerade bei der Wohnungseinrichtung als wichtige Erkenntnis. Die Kunst liegt darin, Räumen eine individuelle Atmosphäre zu geben, ohne sie mit Möbeln und Details zu überfrachten. Ein gutes Beispiel dafür ist das Badezimmer: Längst ist dieses keine „Nasszelle“ mehr, sondern eine private Wellness-Oase, in der man nach hektischen Tagen Entspannung sucht. Dazu gehört es, dass auch das Auge sich erholen kann und nicht mit optischen Reizen überflutet wird. Klare, puristische Formen liegen im Wohlfühlbad im Trend – oft kombiniert mit warmen Farben und natürlichen Materialien.

Zeitlose Eleganz

Die Ansprüche, die Haus- oder Wohnungsbesitzer an ihr Bad stellen, sind gerade in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, beobachtet Wohnexperte Michael Ritz von TopaTeam Wohnkultur Meisterhaft. „Was früher ein reiner Funktionsraum war, ist heute ein zentraler Bereich des Hauses, in dem man relaxt und neue Kräfte tankt, zum Beispiel mit einer Wellness-Dusche oder einem privaten Dampfbad.“ Zugleich wünschen die Bauherren sich ein zeitloses Design: Waschtische, Wanne und Möbel werden oft im klassischen Weiß ausgewählt und dürfen mit ihrem puristischen Äußeren buchstäblich Ecken und Kanten aufweisen. Doch trotz aller klaren Formen wirken moderne Bäder keineswegs unpersönlich oder gar kühl. Mit hochwertigen Badezimmertextilien in warmen Erdtönen und der passenden Beleuchtung erhält der Raum eine stimmungsvolle Ausstrahlung.

Reizvoll ist auch die Verbindung von klarem Design und natürlichen Materialien. Dass sich beispielsweise Wasser und Holz nicht vertragen, ist ein Vorurteil, dass heute nicht mehr zutrifft, so Michael Ritz weiter. „Gerade Parkettböden geben dem Bad eine wohnliche Note. Wichtig ist es dabei, sich für gute Qualitäten zu entscheiden.“ Harte Holzarten wie etwa Eiche oder Nussbaum sind für die besonderen Anforderungen im Bad gut geeignet. Auch tropische Hölzer wie Jatoba, Doussie, Merbau oder ölhaltiges Teak sind eine gute Wahl. Der Traum vom individuellen Wohlfühlbad lässt sich dabei nicht nur im Neubau verwirklichen. Auch bei der Modernisierung erhält der Raum mit zeitlosen Materialien und Formen eine neue Wertigkeit – selbst bei engen Platzverhältnissen.

Badplanung nach Maß

Um Lösungen zu finden, die den eigenen Vorstellungen gerecht werden, lohnt es sich, schon bei den ersten Planungen Fachleute aus dem Tischler- und Schreinerhandwerk um Rat zu tragen. Adressen von Ansprechpartnern vor Ort, die sich auf individuelle Einrichtungsideen spezialisiert haben, gibt es unter http://www.topateam.com. Hier ist auch eine kostenlose Checkliste für die eigene Badplanung als Download verfügbar. Damit ausgestattet, lassen sich gemeinsam mit dem Handwerker konkrete Pläne schmieden. Die Tischler können beispielsweise Möbel nach besonderen Wünschen umbauen oder auch in Sachen Ergonomie viele Tipps geben. So lassen sich kleine Bäder schon mit einigen Kniffen wie einem XXL-Spiegel oder schmalen Fliesenfugen optisch vergrößern. Praktisch sind auch Details vom Schreiner wie eine Installationswand, die zusätzlichen Platz und Stauraum schafft. Dazu werden Leichtbauwände im Inneren mit Leitungen bestückt und können dann von beiden Seiten genutzt werden, etwa für Waschtisch und Dusche.

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