Vom Acker in den Tank

(djd). Wenn der intensive Duft der Rapsblüte über die leuchtend gelben Felder zieht, denken Wanderer und Spaziergänger wohl eher an einen lecker angemachten Salat als an den Tank ihres Pkws. Doch tatsächlich trägt ein Teil des Ertrags der Rapsfelder dazu bei, Deutschland unabhängiger von teuren Energieimporten zu machen. Denn Biosprit von heimischen Äckern ist derzeit die einzige ernstzunehmende Alternative zu den Erdölimporten, welche die deutsche Volkswirtschaft beispielsweise 2012 laut Bundesumweltministerium mit über 67 Milliarden Euro belastet haben.

Schön für Umwelt und Natur: Lebensmittelerzeugung und Biokraftstoffproduktion sind kein Widerspruch, sondern gehen Hand in Hand. Aus rund 60 Prozent der verarbeiteten Rapspflanzen entsteht eiweißreiches Tierfutter, aus 40 Prozent wird Pflanzenöl als Ausgangsprodukt für Biodiesel. Wie der Kraftstoff vom Feld nicht nur die fossilen Ressourcen, sondern auch das Klima schont, dazu gibt es auf http://www.biokraftstoffverband.de mehr Informationen. So müssen Biodiesel und Bioethanol nach gesetzlichen Vorgaben um 35 Prozent geringere Treibhausgas-Emissionen aufweisen als fossile Kraftstoffe – über die gesamte Produktions- und Transportkette hinweg, bis zur Verwertung im Kraftfahrzeug. Bereits heute liegt die tatsächliche Reduktion von Treibhausgasen mit rund 50 Prozent weit über diesen Vorgaben.

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