Volkskrankheit Burnout: Frühzeitig privat vorsorgen

(djd). Etwa jeder fünfte deutsche Arbeitnehmer wird nach Angaben des Statistischen Bundesamts irgendwann in seinem Leben berufsunfähig. Immer öfter liegen die Ursachen dafür in einer psychischen Störung. Speziell das Burnout-Syndrom, das in seinen typischen Symptomen einer Depression ähnelt, droht zu einer regelrechten Volkskrankheit zu werden. Immer mehr Bundesbürger fühlen sich überfordert und ausgebrannt, sie halten den Dauerstress am Arbeitsplatz nicht mehr aus und melden sich zunächst einmal krank. Schlimmstenfalls können solche psychischen Erkrankungen aber auch zur Folge haben, dass Arbeitnehmer ihren Beruf überhaupt nicht mehr ausüben können.

Dirk Westermann, Finanz- und Versicherungsexperte vom Portal http://www.geld.de, weist darauf hin, dass es in diesem Fall vom Staat nur eine minimale Unterstützung gebe, die lediglich eine Grundversorgung darstellen könne. Westermann empfiehlt deshalb, sich frühzeitig privat mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung für den Fall der Fälle zu schützen. Bei einem frühen Eintrittsalter seien zum einen die Beiträge günstiger. „Vor allem aber könnten später Erkrankungen hinzukommen, die oftmals nur zu erschwerten Bedingungen versicherbar sind oder bei denen man im schlimmsten Fall keinen Versicherungsschutz mehr findet.“

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