Viszeralmedizin 2013 in Nürnberg: Erkrankungen des Bauchraums interdisziplinär behandeln

Die Tagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), deren Sektion gastroenterologische Endoskopie und der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) findet vom 11. bis 14. September 2013 im NCC Ost in Nürnberg statt.

„Der gemeinsame Kongress aller an der Viszeralmedizin beteiligten Disziplinen hat sich in den vergangenen sechs Jahren sehr bewährt und setzt logisch die wachsende Interaktion unserer Fächer im klinischen Alltag fort“, sagt DGVS-Kongresspräsident Professor Dr. med. Guido Gerken aus Essen. Gemeinsam mit DGAV-Präsident Professor Dr. med. Matthias Anthuber und dem Vorsitzenden der DGVS-Sektion Endoskopie, Professor Dr. med. Karel Caca, leitet er den Kongress.

Das Programm berücksichtigt das gesamte Spektrum der Viszeralmedizin und stellt dabei die neuesten wissenschaftlichen und klinischen Erkenntnisse rund um Diagnose- und Therapieverfahren in den Mittelpunkt: Was gibt es Neues bei der Behandlung von Hepatitis? Wie sind die jüngsten Erfahrungen mit innovativen Operationstechniken – etwa der NOTES-Chirurgie, bei der der Eingriff über natürliche Körperöffnungen wie Enddarm oder Vagina erfolgt? Bei welchen Krankheitsbildern können neue minimal-invasive Eingriffe mittels Endoskop eine offene Operation ersetzen? Diese und viele weitere Fragen werden thematisiert.

Mehrere Sitzungen widmen sich der Vorsorge, Diagnostik und Behandlung von Krebs im Bauchraum. Die Teilnehmer diskutieren etwa, wie sich die Akzeptanz der Darmkrebsvorsorge verbessern ließe. Außerdem geht es um die hoch aktuelle Suche nach Lösungen in der Transplantationsmedizin. Hier stellen sich die Experten der Frage, wie sich die Organspendenbereitschaft auf Lebertransplantationen auswirkt und wie Menschen, die dringend ein Organ benötigen, bestmöglich geholfen werden kann.

„Wir suchen außerdem gezielt die Schnittstellen zu angrenzenden Fachgebieten – etwa zur Ernährungsmedizin, Radiologie und Pädiatrie – und beziehen diese aktiv ein, um so viele Erkenntnisse wie möglich zum Wohle der Patienten zusammenzuführen“, sind sich die drei Kongresspräsidenten einig. Denn Erkrankungen der Verdauungsorgane lassen sich kaum getrennt vom Einfluss der Ernährung betrachten. So diskutieren die Mediziner auf dem Kongress auch, wie sich Mangelernährung auf die Funktion von Magen und Darm auswirkt.

Neben den wissenschaftlichen Vorträgen können Kongressteilnehmer aus einem umfassenden Angebot an praxisorientierten Kursen und Workshops wählen. Wie bereits im vergangenen Jahr werden anstelle der konventionellen Posterbegehungen wissenschaftliche Arbeiten als Kurzvorträge vorgestellt, um den unmittelbaren wissenschaftlichen Austausch unter Nachwuchsmedizinern zu fördern.

Auch für Patienten und Interessierte hält der Kongress Viszeralmedizin 2013 Angebote bereit: In kostenlosen Arzt-Patienten-Seminaren am Samstag, dem 14. September 2013 informieren Experten und Selbsthilfegruppen im NCC Ost über die Behandlung von Bauchspeicheldrüsen- und Lebererkrankungen sowie über das Reizdarm-Syndrom.

Für Mitglieder der Gesellschaften DGVS und DGAV ist die Teilnahme am Kongress kostenlos. Nichtmitglieder zahlen 125 Euro Teilnahmegebühr (bei Anmeldung bis 31. Juli 2013). Für Assistenzärzte und Studenten gelten ermäßigte Tarife. Anmeldeformulare, weitere Informationen und das Vorprogramm zum Kongress finden Interessierte im Internet unter www.viszeralmedizin.com.

Terminhinweise:

Viszeralmedizin 2013
11. bis 14. September 2013, NCC Ost Nürnberg

Eröffnungs-Pressekonferenz
Termin: Mittwoch, 11. September 2013, von 11.00 bis 12.00 Uhr
Ort: NCC Nürnberg

Kongress-Pressekonferenz
Termin: Freitag, 13. September 2013, 10.45 bis 11.30 Uhr
Ort: NCC Nürnberg

Kontakt für Journalisten:

Pressestelle Viszeralmedizin 2013
Juliane Pfeiffer, Irina Lorenz-Meyer
Pf 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel: 0711 8931-693, Fax: 0711 8931-167
pfeiffer@medizinkommunikation.org

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