Vielseitig und interessant: Hochschulen mit starker Präsenz auf der IdeenExpo

Einen Überblick, wie spannend und vielseitig sich die niedersächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der IdeenExpo 2015 präsentieren, hat die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, heute in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gegeben. „Insgesamt 17 niedersächsische Hochschulen und zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen werden die Schülerinnen und Schüler mit Exponaten und Aktionen rund um Naturwissenschaften und Technik ansprechen“, sagt Heinen-Kljajić. „Diese interessanten Einblicke – von der Teilchenphysik bis hin zur Rechtsmedizin – werden viele junge Besucherinnen und Besucher begeistern und ihr Interesse an einem Studium im MINT-Bereich wecken.“
Die Arbeit in der Rechtsmedizin stand auch im Mittelpunkt des Besuchs in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Eine Präsentation zum Thema „Vom Tatort bis ins Labor“ – die auch auf der IdeenExpo zu sehen sein wird – zeigte auf, dass die Arbeit der Rechtsmediziner viel mehr Aspekte umfasst, als in TV-Krimis gezeigt werden.

„Die Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen tragen maßgeblich zum Erfolg der IdeenExpo bei“, sagt Dr. Volker Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der IdeenExpo. „Hier können die Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftliche und technische Studiengänge kennen lernen und erste Kontakte zu den Hochschulen knüpfen. Außerdem versteht sich die IdeenExpo als Plattform für den Austausch über neuste Forschungsergebnisse. Trends und Zukunftsthemen stehen hier im Mittelpunkt. Und einen Blick hinter die Kulissen werfen können die Besucher auch – zum Beispiel in der Rechtsmedizin.“
Insgesamt werden 48 niedersächsische Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen auf rund 5.500 Quadratmetern die Schülerinnen und Schüler mit Exponaten und Aktionen rund um Naturwissenschaften und Technik ansprechen.

Die MHH ist seit 2007 durchgehend auf der IdeenExpo vertreten. „Die IdeenExpo ist ein überaus erfolgreiches Format, um junge Menschen für Naturwissenschaften und insbesondere auch die Lebenswissenschaften zu begeistern“, betont MHH-Präsident Professor Dr. Christopher Baum. Zum 50jährigen Jubiläum der Hochschule werden sich auf dem 500 Quadratmeter großen Stand in Halle 9 im Bereich LebensRaum 17 Abteilungen der MHH präsentieren. Sie bieten 37 Exponate und Mitmachstationen sowie 30 Workshops und 14 Schnuppervorlesungen im HochschulCamp an. „Das Angebot ist breit gefächert und reicht von neusten Erkenntnissen unserer Exzellenzcluster bis hin zur Vorstellung unserer Ausbildungsberufe“, ergänzt Forschungsdekanin Professorin Dr. Denise Hilfiker-Kleiner.
Zum ersten Mal beteiligt sich die Rechtsmedizin der MHH an der IdeenExpo. „Wir wollen zeigen, wie wir die Polizei bei der Aufklärung von Verbrechen unterstützen“, erläutert Professor Dr. Michael Klintschar, Direktor des Institutes für Rechtsmedizin. Die Ärzte und Wissenschaftler werden dazu Stationen unter dem Motto „Vom Tatort bis ins Labor“ aufbauen. „An einem nachgestellten Tatort demonstrieren wir vor Ort die Arbeit “, erklärt Professor Dr. Knut Albrecht. Die zweite Station zeigt einen Seziertisch, Station 3 ist der Laborbereich. „Alle kennen die Szenen aus Krimis im Fernsehen, doch kaum jemand weiß, was Rechtsmediziner wirklich tun.“

Neben der Präsentation der MHH gibt es eine große Bandbreite weiterer interessanter Exponate auf der IdeenExpo. So bringt die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde ein „Wood-E-Bike“ mit. Der Clou: Beim Bau des Fahrrads hat die Gruppe junger Wissenschaftler des Fachbereichs Holzingenieurwesen Eschenholz verwendet statt ressourcenintensives Metall.
Ebenfalls interessant: „ActiWait – der smarte Ampeltaster“ der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst. Hier wird ein Ampeltaster mit einem Touchscreen ausgestattet, eine Recheneinheit dahinter ermöglicht eine Kommunikation von einer Straßenseite auf die andere. So kann man während der Wartephase an der Ampel mit jemandem von der anderen Straßenseite zum Beispiel ein Spiel spielen.
Beide Mitmachexponate kann man auf der IdeenExpo natürlich nicht nur anschauen, sondern auch ausprobieren.
Auf keinen Fall verpassen sollte man außerdem den Science Tunnel der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. Unter dem Motto: „Wissen schaffen – Zukunft gestalten“ lernen die Besucher aktuelle Themen der Grundlagenforschung mit Blick auf die Megatrends des Jahres 2030 kennen – mit Bildern, Exponaten, Videos und 3D-Animationen sowie Interviews und Multitouch-Technologien.

Neben den vielen Mitmach-Exponaten ist das HochschulCamp erneut fester Bestandteil der IdeenExpo. Das HochschulCamp bietet Vorlesungen und -seminare für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II. Montags bis freitags geben so Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen einen Einblick in die unterschiedlichsten Studiengänge und Forschungsgebiete – eine tolle Möglichkeit, einmal Universitätsluft zu schnuppern.

Über die IdeenExpo:

„High Five mit der Zukunft“ – so lautet das Motto der fünften IdeenExpo, die vom 4. bis 12. Juli 2015 auf dem Messegelände in Hannover stattfindet.

Deutschlands größter Jugend-Event zur Berufsorientierung weckt mit Spaß und Anspruch die Lust auf Naturwissenschaften und Technik. Auf der einzigartigen Mitmach- und Erlebnisveranstaltung warten rund 230 Aussteller, mehr als 600 Mitmach-Exponate, rund 650 Workshops, ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm sowie Konzerte mit Top-Acts auf die Besucher. Der Besuch der IdeenExpo und der weiteren Angebote ist kostenfrei.

Über die IdeenExpo GmbH

Die Gesellschaft IdeenExpo GmbH wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, die IdeenExpo als herausragende Veranstaltung zur Nachwuchsförderung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich zu organisieren.
Die fünfte IdeenExpo findet vom 04. bis 12. Juli 2015 auf dem Messegelände in Hannover statt.

Gesellschafter der IdeenExpo GmbH sind die Dienstleistungsgesellschaft der Norddeutschen Wirtschaft mit einem Stammkapitalanteil von 45 Prozent, das Land Niedersachsen mit einem Anteil von 35 Prozent und die IHK Projekte Hannover GmbH mit einem Anteil von 20 Prozent. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes NiedersachsenMetall Dr. Volker Schmidt.

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