Vielfalt mit System

(djd). Endlich etwas gegen stetig steigende Heizkosten unternehmen und zugleich einen Beitrag zum Umweltschutz leisten: Viele Hausbesitzer beschäftigen sich mit der Frage, wie sie ihr Eigenheim energetisch sanieren können. Je nach Zustand des Altbaus lassen sich beispielsweise durch eine Wärmedämmung bis zu 30 Prozent Energie einsparen, in Verbindung mit weiteren Maßnahmen noch mehr. Doch wie beginnen? Der Laie ist mit der großen Auswahl an Dämmstoffen alleine meist überfordert und sollte daher stets eine unabhängige Beratung nutzen.

Fahrplan zur Sanierung

Ohne gute Planung bleibt eine Sanierung tatsächlich oft nur Stückwerk, weiß Dr. Wolfgang Setzler, Geschäftsführer des Fachverbands Wärmedämm-Verbundsysteme (FV WDVS): „Hausbesitzer sollten daher den Istzustand durch einen zertifizierten Energieberater analysieren lassen. Der Fachmann kann einen individuell abgestimmten Sanierungsfahrplan erstellen, zu Fördermitteln beraten und auch bei der Auswahl des Dämmmaterials unterstützen.“ Unter http://www.heizkosten-einsparen.de gibt es mehr Informationen dazu. So ist etwa bei der Fassadendämmung mit Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS), die sich seit Jahrzehnten bewähren, die Auswahl groß: Neben dem Klassiker Polystyrol stehen heute weitere Dämmstoffe in Wärmedämm-Verbundsystemen zur Verfügung, mit denen sich die Energieeffizienzziele erreichen lassen.

Dämmstoffe im Überblick

Neben Polystyrol, das am häufigsten verwendet wird, gibt es WDVS beispielsweise auch mit Dämmplatten aus Mineralwolle, Mineralschaum, Holzweichfasern, Holzwolle oder aus Polyurethan-Hartschaum. Um die Eigenschaften der einzelnen Dämmstoffe für den eigenen Neubau oder die Sanierung einordnen zu können, ist eine Fachberatung sinnvoll. „Egal wofür man sich entscheidet: Wichtig ist, dass stets alle Komponenten aufeinander abgestimmt, also Teile eines Systems sind, und fachgerecht montiert werden, um dauerhaft die gewünschte Wirkung zu erzielen“, betont Dr. Wolfgang Setzler.

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