Viele Verbraucher zahlen drauf

(rgz). Bis zu 300 Euro Stromkosten pro Jahr können viele Verbraucher in Deutschland sparen, wenn sie ihren Stromtarif oder gleich den Stromanbieter wechseln. Das ergab eine Studie des Magazins „Finanztest“ (12/2013). Viele Haushalte lassen dieses Einsparpotenzial jedoch noch immer ungenutzt.

Mit wenigen Mausklicks zum Spartarif wechseln

Dabei ist ein Online-Wechsel in der Regel mit wenigen Eingaben und Mausklicks zu erledigen. Um die Kündigung des alten Vertrags und die pünktliche Versorgungsumstellung kümmert sich der neue Anbieter. Zu Unterbrechungen der Stromversorgung kann es zu keinem Zeitpunkt kommen, da der örtliche Grundversorger gesetzlich dazu verpflichtet ist, die Haushalte stets mit Strom zu beliefern.

„Um zu sparen, lohnt sich ein regelmäßiger Anbietervergleich im Internet“, rät Oliver Bolay, Geschäftsführer und Energieexperte beim Strom- und Gasanbieter „E wie Einfach“. Nach Eingabe von Postleitzahl und ungefährem jährlichem Stromverbrauch führen die Portale alle am Wohnort verfügbaren Stromanbieter mit ihren Tarifangeboten und Preisen auf. Neben der maximalen Ersparnis sollte man auch auf die Verlässlichkeit des Anbieters achten. Gute Hinweise geben etwa Kundenbeurteilungen und Service-Siegel sowie Auszeichnungen unabhängiger Portale.

Flexible Tarifmodelle – oder langfristige Preisbindung

Viele Tarifmodelle sind heute auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Verbraucher zugeschnitten. Wer gerne und oft im Internet surft und möglichst flexibel bleiben möchte, für den sind Online-Tarife eine gute Wahl. Sie bieten meist besonders günstige Konditionen und haben in vielen Fällen keine Mindestlaufzeit. Das heißt, wer ein noch besseres Angebot findet, kann erneut wechseln, ohne längere Kündigungsfristen in Kauf nehmen zu müssen.

Wer dagegen seine Kosten längerfristig kalkulierbar gestalten und nicht ständig neu vergleichen möchte, ist besser bedient mit Tarifmodellen mit integrierter Preisgarantie. „Dabei wird zu Vertragsbeginn ein Preis pro Kilowattstunde festgelegt, der für die gesamte Vertragslaufzeit gilt“, erklärt Oliver Bolay.

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