Viel Natur – und noch mehr Genuss

(djd). Den Mostfrühling, der im niederösterreichischen Mostviertel bis weit in den Juni hinein zelebriert wird, begrüßen im April Tausende von Birnbäumen. Wenn sie entlang der rund 200 Kilometer langen Moststraße in voller Pracht erblühen, beginnt ein genussvoller Festreigen. Gemeinden, Wirte und Ausflugsziele laden in die schöne Natur und zu kulinarischen Entdeckungen ein. Im Mittelpunkt stehen die vorwiegend sortenreinen Birnenmoste, für die das Mostviertel bekannt ist. Das frühlingsfrische Getränkesortiment umfasst außerdem fruchtige Säfte und edle Brände. Dazu genießt man Spezialitäten aus der Heurigenküche und Gerichte, denen der Most und die Birnen eine besondere Note verleihen. Unter http://www.moststrasse.at gibt es mehr Informationen.

Wer sich intensiver mit den Besonderheiten der Mostviertler Birnen befassen möchte, für den ist das „MostBirnHaus“ in Stift Ardagger ein gutes Ziel. Eine ansprechend gestaltete Ausstellung mit interaktiven Stationen informiert über den Weg der Birne vom Baum bis ins Glas. Führungen und Verkostungen von exquisiten Birnenmosten und Destillaten bietet die „Mostelleria“ in Öhling. Schon das Gebäude, ein traditionsreiches Kellerhaus, ist sehenswert.

Die Weinregion im Mostviertel

Zwischen der Donau und der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten liegt die Region Traisental-Donauland, die verführerische Weinregion des Mostviertels. Klein und fein ist die Devise im aufstrebenden Weinbaugebiet, das reich ist an sehenswerten Plätzen und genussvollen Impressionen. Seit Urzeiten ist das fruchtbare und klimatisch begünstigte Traisental ein beliebter Lebensraum. Den Kelten verdankt es seinen Namen, den Römern die Kunst des Weinbaus. Kleine Terrassenweingärten wechseln sich in der Landschaft mit malerischen Flussauen und Ebenen, wo Obst und Gemüse wachsen, ab. Dazwischen liegen Kulturschätze wie das Stift Herzogenburg und Aussichtstürme mit prachtvollem Weitblick – gut erreichbar auf vielen Rad- und Wanderwegen. Auf http://www.traisental.info gibt es gute Adressen wie Heurige und Weinfeste, um die Traisentaler Weine zu genießen.

Zwei Jubilare: Stift Herzogenburg und Stift Seitenstetten

Zu seinem 900-jährigen Bestehen wurde Stift Herzogenburg komplett restauriert und erstrahlt zur Eröffnung der Ausstellung „Zeitzeuge der Ewigkeit“ in neuem Glanz. Die Ausstellung ist vom 22. April bis 28. Oktober 2012 zu sehen und entführt in die Welt des klösterlichen Lebens. Die Stiftsgebäude und die wertvollen Kunstsammlungen, zu denen etwa gotische Tafelbilder zählen, geben Einblick in eine andere Welt. Die Stiftskirche ist der bedeutendste Bau des österreichischen Spätbarocks.

Auf ebenfalls 900 Jahre kann Stift Seitenstetten zurückblicken. Dieses Jubiläum wird vom 28. April bis 4. November 2012 mit der Sonderausstellung „Leben im Vierkanthof – wo Bauern und Mönche beten und arbeiten“ gefeiert. Kernthemen der Ausstellung sind die bäuerliche Arbeit, die Spiritualität der Mönche und die Entwicklung des Vierkanters, einer Gehöftform, die auch für das westliche Mostviertel typisch ist.

Mehr Informationen gibt es bei Mostviertel Tourismus, Telefon 0043-7416-52191, per E-Mail unter office@most4tel.com sowie unter http://www.mostviertel.info im Internet.

Kurztext:

Das Mostviertel zum Kennenlernen

(djd). Im österreichischen Mostviertel werden die Reisenden nicht nur mit Most, sondern auch mit dem guten Wein des Traisental-Donaulands verwöhnt. Um Most und Wein zu feiern, gibt es das Mostfrühlings-Programm, bei dem die einheimischen Birnen im Mittelpunkt stehen, und Weinfeste mit den Traisentaler Rebensäften. Zudem feiern gleich zwei Stifte 2012 ihr 900-jähriges Bestehen mit interessanten Ausstellungen: Im Stift Herzogenburg dreht sich in der Ausstellung „Zeitzeuge der Ewigkeit“ alles um die Welt des klösterlichen Lebens. Im Stift Seitenstetten rückt die Sonderausstellung „Leben im Vierkanthof – wo Bauern und Mönche beten und arbeiten“ die bäuerliche Arbeit und die Spiritualität der Mönche in den Fokus. Unter http://www.mostviertel.info gibt es Informationen.

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