Verwaltung des LMU-Klinikums nach neuer DIN EN ISONorm rezertifiziert

Vier Tage waren die Auditoren der DEKRA in der Kaufmännischen Direktion unterwegs und prüften das Qualitätsmanagement-System. Überzeugt von dessen Funktionalität, bestätigte die Prüfungsgesellschaft die Zertifizierung. „Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 bedeutet für uns eine erneute Fokussierung und Durchdringung der Vorgaben“, sagt Gerd Koslowski, Kaufmännischer Direktor des Klinikums. „Zertifiziert ist die gesamte Kaufmännische Direktion mit ihren Untergliederungen und die dem Klinikumsvorstand zugeordneten Stabsstellen Kommunikation und Medien sowie Qualitäts- und Risikomanagement. Insgesamt werden damit neben der Führungsebene der Kaufmännischen Direktion und ihrem Projektbüro 7 Abteilungen und 7 Stabsstellen mit zusammen fast 1.400 Mitarbeitern erfasst.“

Neue Herausforderungen waren vor allem die Berücksichtigung von Chancen und Risiken auf Kernprozessebene sowie das Wissensmanagement. „Hier müssen wir uns und das System sicherlich noch im Detail weiter entwickeln“, bestätigt Koslowski. Dennoch ist er mit der erfolgreichen Rezertifizierung nach der neuen Norm sehr zufrieden. „Die Verwaltung am Klinikum der LMU hat gezeigt, dass sie in der Lage ist, den Anforderungen an ein modernes Management gerecht zu werden und sich immer mehr zu einem kompetenten Dienstleister für die Medizin und Pflege weiter zu entwickeln. Das ist eine Grundvoraussetzung für Qualität und Wirtschaftlichkeit eines Universitätsklinikums.“ Für die zentrale Koordination der QM-Prozesse und auch der Auditierung ist am LMU-Klinikum die Stabsstelle für Qualitäts- und Risikomanagement zuständig. Das nächste Überwachungsaudit steht im Frühjahr 2017 an.

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