Versuch’s mal mit Gemütlichkeit

(dtd). Die Benzinpreise steigen unaufhaltsam, die Straßen in den Städten sind chronisch verstopft, und auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind nicht jedermanns Sache. Viele Menschen wollen sich im Alltag regelmäßig bewegen, aber nicht nach einer langen Fahrt mit dem Fahrrad verschwitzt im Büro ankommen. Das E-Bike ist das passende Verkehrsmittel für sie und alle, die einen kleinen Motivationsschub brauchen, um aufs Rad zu steigen. Die E-Bikes der neuen Generation sind fast alle Pedelecs („Pedal Electric Cycle“) mit elektrisch angetriebener Trittkraftverstärkung. Sie sind so beliebt, dass es inzwischen jeden Fahrradtyp – sogar Trekkingräder und Mountainbikes – mit eingebautem Rückenwind gibt. Auch zahlreiche Ferienregionen und Radreiseanbieter haben den Trend erkannt und ein Netz aus E-Bike-Verleih- und Akkuladestationen aufgebaut beziehungsweise ein spezielles Programm für E-Bike-Touren entwickelt.

Antrieb auf Knopfdruck

Auf einer mehrtägigen Radreise lässt sich die bequeme Technik ideal testen. Dazu muss man sich das „Kleinkraftrad mit geringer Leistung“ nicht gleich kaufen. Der Radreiseveranstalter Velociped beispielsweise hat 98 verschiedene Touren in seinem Programm. Seine Elektroräder verfügen über einen Elektroantrieb, den die Fahrer auf Knopfdruck bei Anstiegen und Gegenwind oder als dauerhafte Hilfe an- oder ausschalten können. Eine reizvolle E-Bike-Tour führt rund um Berlin. Von Potsdam geht es durch die Schorfheide, Europas größten Wald, zum Werbellinsee, dem zweittiefsten See Brandenburgs, weiter durch die großartigen Landschaften des Oderbruchs und der Märkischen Schweiz bis zum Müggelsee, dem größten See Berlins. „Vier Flüsse in zehn Tagen“ heißt die Rundtour, die in Koblenz beginnt und endet. Die Route verläuft durch weinumrankte Täler von Mosel und Ahr und entlang des majestätischen Rheins und der kleinen, wenig bekannten Kyll. Unter http://www.velociped.de gibt es alle Informationen zu Routen und zur Nutzung der E-Bikes.

„Stromtreter“ entdecken das Romantische Franken

Hügel, Wälder, Wiesen, Teiche und dazwischen immer wieder schmucke Städte: Das Romantische Franken lädt zum Aktivsein, Entdecken und Verweilen ein. Wer zwischen Rothenburg ob der Tauber, Nürnberg und Dinkelsbühl Urlaub macht, findet Romantik in historischen Städten und erfreut sich am harmonischen Zusammenspiel von Natur- und Kulturschätzen. Zahlreiche gut ausgezeichnete Radwege führen durch die Region mit ihren sanften Hügeln. Wer kein eigenes Rad hat, kann sich in vielen Orten eines ausleihen, und wer bequem mit seinem E-Bike unterwegs ist, kann in den „Stromtreter“-Stationen seinen Akku aufladen. Die fahrradfreundlichen Gastgeber der Region bieten dazu besten Service. Unter http://www.romantisches-franken.de gibt es weitere Informationen zu diesen und zahlreichen anderen Freizeitangeboten.

Fotosafari auf dem E-Bike

Eine besonders radfreundliche Region, die ihren Gästen viele Extras bietet, ist der Norden Baden-Württembergs mit dem HeilbronnerLand, der Stadt Bad Mergentheim, dem Hohenlohekreis und dem Landkreis Schwäbisch Hall. Ein flächendeckendes Netz von E-Bike-Verleih und Akkuwechselstationen, interessante Radarrangements sowie schöne Landschaften und gut markierte Radwege gehören dazu. Reizvoll ist eine Radtour entlang des Kocher-Jagst-Radwegs, entweder mit dem eigenen Rad oder einem (Elektro-)Leihrad. Verschiedene Pauschalangebote erleichtern Routenplanung, Hotelsuche und Gepäcktransport. Wer auf der Suche nach einer etwas anderen Radreise ist, bucht eine kombinierte Kanu-Bike-Tour oder eine Fotosafari auf dem E-Bike. Mit einer Profifotografin geht es dabei auf Motivjagd durch die Weinberge und Wälder. Unter http://www.facebook.com/RadregionBadenWuerttemberg gibt es Informationen und Inspirationen.

Gemütlich durch den Taunus

Gleich zwei Naturparks mit 300 Wanderwegen und insgesamt rund 1.800 Kilometern Streckenlänge: Der Taunus im Herzen Deutschlands bietet beeindruckende Landschaftspanoramen und schöne Naturerlebnisse. Radfahrer und Wanderer finden in der attraktiven Mittelgebirgslandschaft für jeden Anspruch die passende Strecke. Auch Radler finden hier ein vielseitiges Betätigungsfeld. Ob genussvolle Tour oder sportliche Herausforderung – hier gibt es für jeden etwas. Radwanderer mit Hang zur Gemütlichkeit können von Mai bis Oktober Pedelecs ausleihen. Verleih- und Akkuwechselstationen in der gesamten Region sorgen für eine optimale Vernetzung zur Erkundung der Region. Am Taunus-Informationszentrum in Oberursel starten die fünf für Radwanderer ausgeschilderten Bike-Routen durch das Gebiet des Naturparks Hochtaunus mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Streckenlängen.

Auf der „Tour de Fries“

Friesland – das sind grüne Deiche, auf denen Schafe friedlich grasen, und ein weiter Horizont. Fernab von Verkehrslärm und Autoabgasen, lässt sich das flache Land am besten auf dem gut ausgebauten Radwegenetz per Drahtesel „erfahren“. Bei Familien beliebt ist die sechstägige „Tour de Fries“. Sie startet und endet in Wilhelmshaven, inklusive Gepäcktransport und Schifffahrt über den Jadebusen. „Schnupperfriesen“ begeben sich dagegen auf die gleichnamige, dreitägige Sternfahrt mit abendlicher Rückkehr ins Hotel. Die Tagesetappen sind frei wählbar, so dass man ganz spontan entscheiden kann, ordentlich in die Pedale zu treten oder gemütlich von einer zur anderen Sehenswürdigkeit zu radeln. Dank E-Bikes zum Ausleihen verlieren auch lange Touren oder Gegenwind ihre Schrecken, denn mit angenehmer Tretunterstützung lassen sich auch größere Distanzen leicht meistern. Unter http://www.friesland-touristik.de gibt es mehr Informationen zu den Radtouren.

Unterwegs mit movelo und Fernglas

Die Tiroler Region Hall-Wattens ist wegen der Naturschönheiten des nahen Karwendelgebirges bekannt. Der größte Naturpark Österreichs bietet eine Fülle von Wandermöglichkeiten durch unberührte Berglandschaften. Die dort lebenden Steinböcke, Gämse und zahlreiche weitere Vertreter aus Flora und Fauna können auf einer Führung auch per Präzisionsfernglas erkundet werden (Informationen: http://www.hall-wattens.at). Neu in der Region ist auch ein E-Bike-Angebot: Die Hotels und der Tourismusverband bieten „movelo“-E-Bikes im Verleih an. Akkuwechselstationen gibt es an verschiedenen Standorten. Auf diese Weise lassen sich Attraktionen wie die Swarovski Kristallwelten entlang des Innradwegs bequem besuchen. Mit der Kristallwanderwoche eröffnet sich zudem die spannende Möglichkeit, den Geheimnissen des Berg- und Salzkristalls nachzuspüren.

Größte E-Bike-Region der Welt

In den Kitzbüheler Alpen fühlen sich Mountainbiker und E-Bike-Fahrer gleichermaßen gut aufgehoben. Die 18 Ferienorte rund um die legendäre Sportstadt Kitzbühel sowie in den Regionen Brixen-Kirchberg-Westendorf, St. Johann in Tirol und Hohe Salve (zwischen Wörgl – Hopfgarten) haben sich in den vergangenen Jahren gezielt auf die Bedürfnisse von Radlern jeglicher Couleur eingestellt. Sie bieten sogar spezielle Übernachtungspakete für Paare, von denen der eine Part gern an seine körperlichen Grenzen geht, der andere lieber „mit Rückenwind“ radelt. Für letztere bieten die breiten Täler der Kitzbüheler Alpen mit ihren Radwegen abseits der Hauptverkehrsstraßen beste Voraussetzungen. 275 Elektrofahrräder stehen bereit, 75 Verleih- oder Akkuladestationen sorgen für die nötige Energie. Gemeinsam mit dem Kaisergebirge sind die Kitzbüheler Alpen die größte zusammenhängende Elektrobike-Region der Welt. Dank elektrischer Tretunterstützung ist jetzt so manch urige Alm kein unerreichbares Ziel mehr. Das Tourenportal http://www.kitzalps.com/touren verrät, wie man hinkommt.

http://www.velociped.de
http://www.romantisches-franken.de
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http://www.taunus.info
http://www.friesland-touristik.de
http://www.hall-wattens.at
http://www.kitzalps.com

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