Versorgung von Schwerverletzten: Die Blutgerinnung in den Griff bekommen

Bei mehrfach schwer- und schwerstverletzten Patienten ist die Blutgerinnung ein entscheidender Faktor: Nicht selten kommt es zu Gerinnungsstörungen, die schwer in den Griff zu bekommen sind. Neue Messverfahren, die schnelle und genaue Aufschlüsse über die Gerinnung und ihren Verlauf erlauben, sollen die diagnostischen und therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten für solche polytraumatiserten Patienten verbessern. Was die neuen Techniken leisten und wie ein effektives Gerinnungsmanagement aussieht, thematisiert ein Symposium im Berufsgenosschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil. Die Veranstaltung „Polytrauma und Gerinnung“ findet statt am 28. Mai 2011 um 9 Uhr im Hörsaal 3 am Bergmannsheil, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1 in Bochum.

Der erste Teil des Symposiums bietet eine theoretische Einführung in zentrale Fragen und Probleme der Gerinnung bei mehrfach schwerverletzten Patienten – von der Erstversorgung an der Unfallstelle bis zur Behandlung auf der Intensivstation. Im zweiten Teil erproben die Teilnehmer in Workshops verschiedene Messverfahren zur schnellen und effizienten Bestimmung der Blutgerinnung. An dem interdisziplinären Symposium beteiligen sich Änästhesisten, Chirurgen und Radiologen aus Deutschland und Österreich als Referenten. Es richtet sich an Ärzte und Medizinstudenten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich (Kontakt: albrecht.wiebalck@rub.de).

Ein ausführliches Programm steht im Internet auf der Website im Bereich „Aktuelles / Veranstaltungen“ zum Herunterladen bereit.

Über das Bergmannsheil

Das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum (UK RUB) – repräsentiert den Strukturwandel im Ruhrgebiet wie kein anderes Krankenhaus: 1890 als erste Unfallklinik der Welt zur Versorgung von verunglückten Bergleuten gegründet, zählt es heute zu den modernsten und leistungsfähigsten Akutkliniken der Maximalversorgung. In 22 Kliniken und Fachabteilungen mit insgesamt 622 Betten werden jährlich rund 19.000 Patienten stationär und ca. 60.000 ambulant behandelt. Mehr als die Hälfte der Patienten kommen aus dem überregionalen Einzugsbereich. Weitere Informationen im Internet unter: .

Weitere Informationen:

PD Dr. Albrecht Wiebalck
Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Palliativ- und Schmerzmedizin
Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
44789 Bochum
Tel.: 0234/302-6895
E-Mail: albrecht.wiebalck@bergmannsheil.de

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