Versorgung und Vorsorge an der Schnittstelle zwischen kurativer und präventiver Medizin

Kongresspräsidentin ist Professor Dr. med. Monika Rieger, Mitglied im Vorstand der DGAUM und Direktorin des Instituts für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung, Universität und Universitätsklinikum Tübingen. Die DGAUM erwartet wieder mehr als 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihrer wissenschaftlichen Tagung. Mitglieder der Fachgesellschaften aus Österreich und der Schweiz, ÖGA und SGARM, erhalten wie DGAUM-Mitglieder wieder attraktive Preisnachlässe bei den Teilnehmergebühren. Vergünstigte Konditionen gibt es außerdem für die Mitglieder des Verbandes für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI), der Deutschen Gesellschaft für Arbeitshygiene (DGAH) und der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA).

Interessierte können ab sofort das Kongressprogramm Online einsehen unter . Das Kongress-Programm bietet einen weiten Überblick über die relevanten Themen der Arbeitsmedizin und nicht nur Veranstaltungen zu den beiden Schwerpunktthemen „Versorgung und Vorsorge an der Schnittstelle zwischen kurativer und präventiver Medizin“ bzw. „Herausforderung psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“. Im Tagungsprogramm sind außerdem berücksichtigt: Betriebliches Gesundheitsmanagement und Prävention, Arbeitspsychologie, Arbeitsphysiologie, Gefahrstoffe und Biomonitoring, Berufsdermatosen, Physikalische Faktoren, Ergonomie, Versorgungsforschung, evidenzbasierte Arbeitsmedizin, Lehre, Fort- und Weiterbildung sowie Umweltmedizin. Damit spiegelt die Vielfalt dieser Themen die gesamte Breite der modernen, wissenschaftlichen Arbeitsmedizin und Umweltmedizin. Außerdem kann man sich ab sofort auch Online als Teilnehmer zu der DGAUM-Jahrestagung anmelden. Bis zum 13. Februar können Frühbucher zusätzliche Preisvorteile bei der Kongressgebühr in Anspruch nehmen.

Auch bei der Jahrestagung in München 2015 wird die DGAUM an den im Jahr 2014 eingeführten Veränderungen und Neuerung festhalten: Die Tagung beginnt bereits am Mittwoch, 18 März, mit thematischen Foren und von 12 bis 13:30 Uhr mit der Eröffnungsveranstaltung, auf den Samstag als Kongresstag wird auf allgemeinen Wunsch verzichtet. Darüber hinaus werden im Programm wieder attraktive Angebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie für das arbeitsmedizinische Assistenzpersonal als neue Zielgruppen für die Tagung angeboten. Weiterhin stehen attraktive Betriebsbegehungen auf dem Programm. Die DGAUM will damit sowohl den wissenschaftlichen Nachwuchs stärker fördern als auch die Schnittstelle zwischen arbeitsmedizinischer Forschung und den unterschiedlichen Praxisfeldern besser im Programm berücksichtigen. Außerdem werden am Vortag des Kongresses, am Dienstag, 17. Marz 2015, erstmals zwei Preconference-Seminare angeboten: Im Mittelpunkt steht dabei eine Einführung in Fragen der Versorgungsforschung bzw. in die qualitative Interviewforschung, die zunehmend stärker in den Forschungsfokus des Faches Arbeitsmedizin treten.

Die DGAUM wurde 1962 gegründet und ist eine gemeinnützige, wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft der Arbeitsmedizin und der klinisch orientierten Umweltmedizin. Ihr gehören heute fast 1000 Mitglieder an, die auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin und Umweltmedizin arbeiten, vor allem Ärztinnen und Ärzte, aber auch Angehörige anderer Berufsgruppen wie etwa Natur- und Sozialwissen-schaftlerinnen und -wissenschaftler. Die Mitglieder der Fachgesellschaft engagieren sich nicht nur in Wissenschaft und Forschung, um so bereits bestehende Konzepte für die Prävention, die Diagnostik und Therapie kontinuierlich zu verbessern, sondern sie übernehmen die ärztliche und medizinische Beratung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern an der Schnittstelle von Individuum und Unternehmen. Darüber hinaus beraten die Mitglieder der DGAUM alle Akteure, die ihren Beitrag zu der medizinischen Versorgung leisten und auf Fachwissen aus der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention, der arbeits- und umweltbezogenen Diagnostik und Therapie, der Beschäftigungsfähigkeit fördernden Rehabilitation sowie aus dem versicherungsmedizinischen Kontext angewiesen sind.

Informationen zum Programm der DGAUM Jahrestagung München 2015 sowie zur Teilnehmeranmeldung:

Kontakt:
Prof. Dr. med. Monika A. Rieger
Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung
Universitätsklinikum Tübingen
Wilhelmstraße 27
D-72074 Tübingen
Tel.: +49 (0) 7071 / 29 82083
Fax: +49 (0) 7071 / 29 43 62
E-Mail:

Scroll to Top