Vermeidbarer Stress

(djd). Am 28. April 2013 findet der internationale Tag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz statt, im Mittelpunkt steht die Prävention von Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen. Und dieses Thema ist wichtiger denn je: Laut Statistik scheidet jeder vierte deutsche Arbeitnehmer vorzeitig aus dem Berufsleben aus.

Immer öfter passiert dies, weil Mitarbeiter den Anforderungen der modernen Arbeitswelt nicht mehr gewachsen sind – Burn-out etwa hat sich zu einer regelrechten Volkskrankheit entwickelt. Doch eine Überforderung ist nach Ansicht der meisten Bundesbürger oftmals vermeidbar, wenn die Betroffenen ein besseres Zeitmanagement hätten und sich besser organisieren würden. Das ergab eine TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen.

Stressvermeidung fängt im Kleinen an

62 Prozent der Befragten sind demnach der Ansicht, dass „sehr viel“ oder „viel“ an berufsbedingtem Stress selbst gemacht ist. Auffällig: Während bei den Männern 71 Prozent den Stress für überwiegend „hausgemacht“ halten, sind es bei den Frauen nur 60 Prozent.

Stressvermeidung fängt im Kleinen an, darüber sind sich alle Experten einig. Ein übersichtlicher und gut strukturierter Schreibtisch etwa ist mehr als die Visitenkarte eines Arbeitnehmers: Papierberge wirken auf die Dauer erdrückend und können zum Gefühl der Überforderung maßgeblich beitragen. Wem ständig vor Augen geführt wird, dass er seinen eigenen Arbeitsplatz nicht im Griff hat, dem wird dies auf die Dauer auf die Psyche schlagen.

Rechtzeitig vorsorgen

Trotz aller Bemühungen um ein besseres Selbstmanagement werden auch künftig viele Berufstätige ihren Job etwa wegen einer psychischen Erkrankung nicht mehr ausüben können. Christoph Andersch von den Ergo Direkt Versicherungen rät daher, sich zu einem frühen Zeitpunkt privat mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu schützen. In jungen Jahren sei der gesundheitliche Zustand meist noch gut und somit ohne Probleme versicherbar. „Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente sollte etwa 70 bis 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens betragen“, so Andersch.

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