Verleihung des Hamburger Wissenschaftspreises am 8. November 2019

Die Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg, Katharina Fegebank, wird ein Grußwort sprechen und der Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, Edwin J. Kreuzer, stellt den Hamburger Wissenschaftspreis, seine Stifter und die diesjährige Preisträgerin vor. Die anschließende Laudatio hält Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich von der Universitätsmedizin Heidelberg.
Am Vorabend der Preisverleihung, am Donnerstag, dem 7. November 2019, bittet die Akademie um 19.00 Uhr zu ihrer Jahrfeier ins NewLivingHome, Julius-Vosseler-Straße 40, 22527 Hamburg. Akademiepräsident Edwin J. Kreuzer wird aus der Arbeit der Akademie berichten.

Medienvertreter sind zu beiden Veranstaltungen herzlich eingeladen. Für die Veranstaltung im Rathaus sollten Sie ihre Jahresakkreditierung mitbringen oder sich einen Tagesausweis unter der Tel.-Nr. 42831-2242 bzw. -2244 bestellen. Dieser kann vor dem Termin am Empfang in der Rathausdiele abgeholt werden.

Weitere Informationen, kostenfreies Fotomaterial sowie Interviewtermine mit der Preisträgerin am Tag der Preisverleihung:
<https://www.awhamburg.de/akademie/preise/preistraegerin-2019.html>

Weitere Informationen:
Catherine Andresen
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Akademie der Wissenschaften in Hamburg
040/42 94 86 69 – 24

Der Hamburger Wissenschaftspreis

Der Hamburger Wissenschaftspreis 2019 war dem Thema „Angeborene seltene Erkrankungen“ gewidmet. Ziel ist, seltene Erkrankungen, die so selten gar nicht sind, in Deutschland sichtbarer zu machen und das Forschungsgebiet weiter zu fördern. Es gibt schätzungsweise 7.000 bis 8.000 unterschiedliche seltene Erkrankungen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind in der Europäischen Union 30 Millionen Menschen von einer seltenen Erkrankung betroffen. In Deutschland leben rund vier Millionen Menschen, die an einer seltenen Erkrankung leiden – unter ihnen schätzungsweise zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Die Jury erhielt unter den 37 Nominierungen zwei Mehrfach-Nominierungen. Die Nominierten wurden von Universitäten, Forschungseinrichtungen und Wissenschaftsinstitutionen aus dem In- und Ausland vorgeschlagen.

Der Hamburger Wissenschaftspreis wird alle zwei Jahre vergeben und wurde für 2019 zum sechsten Mal ausgeschrieben. Mit 100.000 Euro ist er der höchstdotierte Preis einer deutschen Wissenschaftsakademie. 2009 wurde er im Bereich „Infektionsforschung“ verliehen und an Professor Dr. Stefan Ehlers vom Forschungszentrum Borstel und der Universität Kiel vergeben. Den Hamburger Wissenschaftspreis 2011 zum Thema „Energieforschung“ erhielt Professor Dr. Ferdi Schüth vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr. 2013 erhielt Professor Dr. Mathias Jucker vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung in Tübingen den Preis zum Thema „Demenzforschung“. 2015 ging der Preis an Professor Dr. Roland Wiesendanger von der Universität Hamburg zum Thema „Nanowissenschaften“. 2017 wurde der Preis zum Thema „Energieeffizienz“ an Professor Xinliang Feng vom Center for Advancing Electronics Dresden an der Technischen Universität Dresden und Professor Dr. Klaus Müllen vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung Mainz verliehen.

Die Akademie
Der Akademie der Wissenschaften in Hamburg gehören herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen in Norddeutschland an. Sie trägt dazu bei, die Zusammenarbeit zwischen Fächern, Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Institutionen zu intensivieren. Sie fördert Forschungen zu gesellschaftlich bedeutenden Zukunftsfragen und wissenschaftlichen Grundlagenproblemen und macht es sich zur besonderen Aufgabe, Impulse für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu setzen. Die Grundausstattung der Akademie wird finanziert von der Freien und Hansestadt Hamburg. Präsident der Akademie ist Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E. h. Edwin J. Kreuzer. Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg ist Mitglied in der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften.

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