Verleihung Anerkennungs- und Förderpreis „Ambulante Palliativversorgung“ 2012

Zur Anerkennung des besonderen Engagements bzw. zur Förderung von Initiativen und Projekten im Rahmen der ambulanten Palliativversorgung verleiht die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin jährlich den „Anerkennungs- und Förderpreis für ambulante Palliativversorgung“. Stifter des mit 10.000 Euro dotierten Preises ist die Firma Grünenthal GmbH. Der Preis kann vergeben werden an Personen und Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Entwicklung der Palliativmedizin im ambulanten Bereich verdient gemacht haben. „Anerkennungs- und Förderpreis“ bedeutet, dass damit schon geleistetes besonderes Engagement in der ambulanten Palliativversorgung anerkannt werden soll, aber gleichzeitig auch eine zukünftige Weiterführung gefördert wird.

Die Jury hat im Jahr 2012 unter zwölf eingereichten Arbeiten einstimmig die Darstellung der Entwicklung eines SAPV-Teams in einer ländlichen Region für den ersten Preis ausgewählt. Dieses Projekt, so Jurypräsident Prof. Dr. Raymond Voltz, konnte nicht nur anschaulich und damit vorbildhaft zeigen, dass der Aufbau der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung im ländlichen Raum durchaus möglich ist, zusätzlich überzeugte die Arbeit durch ihre klare und aussagekräftige Darlegung der Thematik, der Methodik, der Datenlage und der konkreten Herausforderungen vor Ort.

Preisträger DGP Förderpreis 2012 (Firma Grünenthal)

1. Preis: (10.000 €)
Titel: Vom Förderprojekt der Deutschen Krebshilfe
zur SAPV: Aufbau eines SAPV-Teams im ländlichen Raum
Preisträger:
Frau Dr. med. Sonja Burandt
Frau Christa Knedlitschek
Frau Dr. med. Sabine Kubuschok
Frau Dr. med. Maja Norys
Herr PD Dr. med. Otto Prümmer
(Ambulante Palliativ- und Hospizversorgung Kempten-Oberallgäu)

In der Arbeit wird der Übergang eines Förderprojekts der Deutschen Krebshilfe „Etablierung eines ambulanten palliativmedizinischen Konsiliardienstes für die Region Kempten-Oberallgäu“ von Mai 2009 bis April 2011 zu einem Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung ab Mai 2011 beschrieben. Im Juni 2011 wurde rückwirkend zum Mai 2011 der Vertrag über die Erbringung Spezialisierter Ambulanter Palliativversorgung (SAPV) gemäß §§ 132 d i. V. m. 37 b SGBV im Freistaat Bayern zwischen den Landesverbänden der Krankenkassen, den Ersatzkassen und dem Klinikum Kempten-Oberallgäu gGmbH unterzeichnet.

Die Verleihung des Förderpreises der DGP an das SAPV-Team fand während des
9. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin in Berlin statt. Prof. Dr. Friedemann Nauck, Präsident der DGP, betonte in seiner Laudatio, dass die ausgezeichnete Arbeit die Bedeutung der ambulanten Palliativversorgung in Deutschland mit ihren heterogenen Strukturen gerade in ländlichen Gegenden untermauert und mit ihren konkreten Empfehlungen dazu beitragen kann, dass sich weitere SAPV-Teams entwickeln.

Die fünf Preisträger nahmen in Berlin außerdem die Glückwünsche von Kai Martens, Geschäftsleiter Deutschland der Grünenthal GmbH, entgegen, der ihnen insbesondere zu ihrem herausragenden Engagement in der Region Kempten-Oberallgäu gratulierte, die mit weiten Anfahrtswegen und Höhendifferenzen eine spezielle Organisation der täglichen Arbeit verlangt.

Über die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin
Die 1994 gegründete Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin steht für die interdisziplinäre und multiprofessionelle Vernetzung aller in der Palliativmedizin Tätigen: Insgesamt rund 4000 Mitglieder kommen im Verhältnis von 2:1 aus der Medizin und aus der Pflege sowie zu einem stetig wachsenden Anteil aus weiteren in der Palliativversorgung tätigen Berufsgruppen. Anliegen der wissenschaftlichen Fachgesellschaft ist es, die Fortentwicklung der Palliativmedizin interdisziplinär und berufsgruppenübergreifend auf allen Ebenen zu fördern. Weitere Informationen unter:

Über Grünenthal
Die Grünenthal Gruppe ist ein unabhängiges, international tätiges, forschendes Pharmaunternehmen im Familienbesitz mit Konzernzentrale in Aachen. Aufbauend auf ihrer einmaligen Kompetenz in der Schmerzbehandlung ist es das Ziel, das patientenzentrierteste Unternehmen und damit führend in Therapie-Innovation zu werden.
Als eines der letzten verbliebenen fünf forschenden Pharmaunternehmen mit Konzernzentrale in Deutschland investiert Grünenthal nachhaltig in die Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2011 betrugen diese Investitionen circa 25 % des Umsatzes. Die Forschungs- und Entwicklungsstrategie Grünenthals konzentriert sich auf ausgesuchte Therapiegebiete und modernste Technologien. Den Schwerpunkt bildet die intensive Suche nach neuen Wegen, um Schmerzen besser, nachhaltiger und mit weniger Nebenwirkungen zu lindern. Die Grünenthal Gruppe ist in 26 Ländern weltweit mit Gesellschaften vertreten. Grünenthal-Produkte sind in mehr als 155 Ländern erhältlich und circa 4.200 Mitarbeiter arbeiten heute weltweit für die Grünenthal Gruppe. Der Umsatz 2011 betrug 947 Mio. €.
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Kontakt:

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Leitung Öffentlichkeitsarbeit
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christina.obertanner@grunenthal.com

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin
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Öffentlichkeitsarbeit
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