Vergessene Helfer: Forum zu Kräuter & Gewürze an der Universität Hohenheim

Einst hoch geschätzt, heute oft vernachlässigt: Kräuter und Gewürze haben im Haushalt stark an Bedeutung verloren. Das elfte Forum der Deutschen Gesellschaft für Ernährung / Sektion Ba-Wü widmet sich ihnen am 22. März ab 9 Uhr einen ganzen Tag lang. Vormittags beschäftigen sich Expertenvorträge mit ihrer Geschichte, Sensorik, Heilwirkung und Anwendung. Nachmittags vertiefen Workshops die Theorie.

Gewürze waren politisch und wirtschaftlich einst genauso wertvoll wie heute Erdöl. Doch heute finden nur noch einige wenige regelmäßig Verwendung in der Küche. Viele sind in Vergessenheit geraten.

Dasselbe Schicksal durchlebten die Kräuter. „Gegen alles ist ein Kraut gewachsen“, lautet ein altes Sprichwort. Heute wissen nur noch Fachleute, welches Kraut wogegen hilft.

Das elfte Forum der Sektion Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE-BW) widmet sich am Donnerstag, den 22. März 2012 einen Tag lang den Kräutern und Gewürzen. Im Biologiezentrum der Universität Hohenheim gibt es an diesem Tag vormittags Vorträge und nachmittags vertiefende Workshops.

Aus dem Programm:

Vorträge

Medizinisch-pharmakologische Wirkungen
Prof. Dr. Christian Steffen, Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie, Königswinter

Kräuter und Gewürze in der Lebensmittelverarbeitung
Dipl.-Ing. Werner Frey, Mainleus

Workshops

Der Kräutergarten der Universität
Prof. Dr. Dr. h.c. Adolf Martin Steiner, Universität Hohenheim

Pesto unter der Lupe – italienisches Original oder herbe Enttäuschung? Zutaten, Werbung, Kennzeichnung und Sensorik im Vergleich
Kristina Foterek, Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

Prävention in der Praxis: Kochsalz einsparen durch Kräuter und Gewürze
Elisabeth Höfler und Petra Sprengart, Diätschule Marienhospital, Stuttgart

Heimische Kräuter und Wildpflanzen als Nahrungsergänzung – mit kleinen kräuterigen Kostproben
Christine Pommerer, Kräuterzentrum Wasenhof, Großerlach

Das vollständige Programm und das Anmeldeformular gibt es auf www.dge-bw.de. Die Teilnahmegebühr liegt regulär bei 35 Euro. DGE-Mitglieder zahlen 25 Euro, Schüler 15 Euro. Für Studierende der Universität Hohenheim ist die Teilnahme kostenlos.

Kontakt für Medien:
Prof. Dr. Peter Grimm, Fort- und Weiterbildungseinrichtung der Universität Hohenheim für die Sektion Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
Tel.: 0711/469959-10, E-Mail: peter.grimm@uni-hohenheim.de

Prof. Dr. Lutz Graeve, Universität Hohenheim, Fachgebiet Biochemie und Ernährung
Tel.: 0711/459-24195, E-Mail: graeve@uni-hohenheim.de

Text: Weik / Klebs

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