Verbundwerkstoffe im Fokus: Fachkongress Composite Simulation am 22./23. Februar 2017

Innovationen auf dem Gebiet der Verbundwerkstoffe leisten einen entscheidenden Beitrag zur Energie- und Ressourceneffizienz und somit zum Erfolg von Unternehmen im produzierenden Gewerbe. Vielversprechend sind insbesondere Hochleistungsfasern auf Basis von Carbon, nachwachsenden Rohstoffen sowie Keramik. Nicht nur Autos, Nutzfahrzeuge oder Flugzeuge werden aus diesen leichten, aber stabilen Materialien hergestellt, auch bei medizinischen Geräten sowie in Freizeit und Sport werden sogenannte „Composites“ zunehmend genutzt. Um diese Leichtbauinnovationen schnell in bezahlbare, sichere und umweltverträgliche Produkte umsetzen zu können, sind effiziente und zuverlässige Simulationsmethoden und -modelle gefragt. Die Fragestellungen reichen dabei von der Prozesssimulation bei der Verarbeitung der Bauteile und Komponenten bis zur Simulation des Bauteil- und Faserverhaltens bei unterschiedlichen Belastungsfällen. Der Fachkongress Composite Simulation bietet umfangreiche Informationen zu all diesen Fragestellungen.

Spannende Keynotes der Adam Opel AG und der Audi AG sowie Vorträge aus Forschung und Praxis in den Sessions „Bauteil- und Prozesssimulation“ und „Material- und Mikrostrukturmodellierung“ erwarten die Gäste beim diesjährigen Fachkongress Composite Simulation. Das Vortragsprogramm findet am 23. Februar 2017 ab 9 Uhr in der Schwabenlandhalle in Fellbach statt.

Aussteller und Start-ups präsentieren ihre Lösungen
Begleitend zum Kongressprogramm findet auch 2017 wieder eine Ausstellung statt. Bekannte Hersteller von Simulationssoftware für Verbundwerkstoffe zeigen ihre Neuheiten, darunter sind CADFEM, DYNAmore, eXstream engineering, Plastics Engineering Group, reden – Research Development Nederland, Simpatec und Synopsis. Neu ist in diesem Jahr die Start-up-Area, in der sich junge Unternehmen präsentieren. Cevotec, Cikoni und SimSpark stellen den Teilnehmern ihr Geschäftsmodell sowie ihre Produktinnovationen vor. Dank der Verbindung von Anwendungspraxis und Forschung ist der Fachkongress Composite Simulation eine ideale Plattform zum Austausch, zum Treffen von Gleichgesinnten und zur Vernetzung. Den Teilnehmern bietet er vielfältige Gelegenheiten zum Dialog, zur Diskussion und zur Kontaktaufnahme.

Blick in die Praxis: Zu Gast beim Anwender
Als besonderes Highlight bieten AFBW und VDC eine Vorabendveranstaltung bei der Bernd Kußmaul GmbH in Weinstadt an. Das Unternehmen ist weltweit für namhafte Automobilhersteller tätig und ein Innovationsführer im Leichtbau. Im Hause Kußmaul erwarten die Teilnehmer am 22. Februar 2017 ein Impulsvortrag und eine Betriebsführung. Im Anschluss besteht bei einem gemeinsamen Abendessen in den Räumen von Gourmet Berner die Möglichkeit, sich mit Teilnehmern und Referenten auszutauschen und zu netzwerken.

Der Fachkongress Composite Simulation wird unterstützt durch die Partner CAE Forum, CFK Valley e.V. und Swiss Textiles sowie durch die Bernd Kußmaul GmbH und den Medienpartner WIN Verlag. Die Veranstaltung ist Teil des Programms „Digitallotse Baden-Württemberg“, in dem das VDC insbesondere kleine und mittlere Unternehmen über Chancen und Möglichkeiten der virtuellen Planung und Entwicklung informiert. Alle aktuellen Informationen zum Fachkongress Composite Simulation sind unter www.composite-simulation.de zu finden.

Profil VDC Fellbach
Das Virtual Dimension Center (VDC) ist Deutschlands führendes Kompetenznetzwerk für Virtuelles Engineering. Technologielieferanten, Dienstleister, Anwender, Forschungseinrichtungen und Multiplikatoren arbeiten im VDC-Netzwerk entlang der gesamten Wertschöpfungskette Virtuelles Engineering in den Themen 3D-Simulation, 3D-Visualisierung, Product Lifecycle Management und Virtuelle Realität zusammen. Die Mitglieder des VDC setzen auf eine höhere Innovationstätigkeit und Produktivität durch Informationsvorsprung und Kostenvorteile.

Profil AFBW
Die Allianz Faserbasierter Werkstoffe Baden-Württemberg e.V. (AFBW) ist ein branchenübergreifendes Technologienetzwerk, das die gesamte Wertschöpfungskette der faserbasierten Werkstoffe – von Anbietern über Nachfrager und Forschungseinrichtungen – zusammenbringt. Die AFBW ist das erste landesweite Netzwerk im Südwesten, das mit dem baden-württembergischen und europäischen Cluster Label ausgezeichnet wurde. „Mehrwert durch Netzwerk“ ist Leitbild und Treiber für Technologietransfer und Innovation.

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