VDI-GVC ehrt Nachwuchswissenschaftler in der Verfahrenstechnik

Christoph Müller leitet als Assistenzprofessor an der ETH Zürich das Labor für Energiewissenschaft und -technik. Seine Foschungsgruppe arbeitet in der Grundlagenforschung für die industrielle Herausforderung der nachhaltigen Energieumwandlung und entwickelt neuartige Kalziumoxid (CaO)-Materialien zur Kohlendioxid (CO2)-Abtrennung von Abgasströmen fossiler Kraftwerke. Diese Materialien übertreffen die zyklische CO2-Aufnahme von Kalkstein um ein Vielfaches.

Des Weiteren hat sich Müller, um den Einsatz der Magnetresonanztomographie (MRT) für bildgebende Messungen in zweiphasigen Partikelsystemen verdient gemacht. Besonders herauszuheben sind hier seine Beiträge in der Entwicklung und Implementierung von zeitlich höchstaufgelösten Pulssequenzen. Die höchst-aufgelösten MRT-Messungen haben das Verständnis von der Dynamik von Blasen erheblich verbessert.

Seit 1956 vergibt die VDI-GVC jährlich den Arnold-Eucken-Preis für hervorragende technisch-wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik. Damit fördert sie begabte Nachwuchskräfte aus Industrie, Hochschulen oder Forschungsinstituten. Die Preisträger sollten nicht älter als 40 Jahre sein und weder einen Lehrstuhl innehaben noch eine Forschungs- oder Entwicklungseinrichtung verantwortlich leiten. Der Arnold-Eucken-Preis wird in Erinnerung an den deutschen Physikochemiker und ersten Vorsitzenden des VDI-Fachausschusses „Verfahrenstechnik“ verliehen.

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