Urlaub mal anders

Italien, Spanien und Frankreich stehen hoch im Kurs, wenn es um den Sommerurlaub geht. Die einen liegen lieber am Strand, die anderen machen sich zum Kultur-Trip auf. Aber Hand aufs Herz, nach einiger Zeit verbringt man die Urlaube doch sehr ähnlich. Dabei überbieten sich die Reiseziele an immer neuen Ideen für die Urlaubsgestaltung. Wir haben drei schöne Beispiele für Sie herausgesucht.

1. Sommerurlaub im Skiort

In die Berge fährt man nur im Winter? Das ist ein alter Hut. Die meisten Ski-Regionen haben sich längst zu international gefragten Ganzjahreszielen gemausert. Zell am See-Kaprun beispielsweise ist auch im Sommer eine der beliebtesten Ferienregionen Österreichs. Immer mehr Gäste kommen auch in der warmen Jahreszeit. Neben Wanderern und Bergsteigern, die im Südwesten Salzburgs schon immer ihr Revier hatten, kommen zunehmend Radfahrer, Golfer und Wassersportler nach Zell am See-Kaprun.

Die Bergwelt des bekannten Skigebiets ist ein Eldorado für Drachenflieger, Fallschirmspringer und Paraglider. Auf den beiden Hausbergen der Region, der Schmittenhöhe und dem Kitzsteinhorn, bietet die Flugschule in Zell am See Tandemsprünge und Trainings an. Hier können Flugsportbegeisterte sogar die österreichische oder deutsche Fluglizenz erwerben.

Der Zeller See – ein sommerliches Eldorado für Wasserratten

Der Zeller See, der auch mit seiner Trinkwasserqualität punktet, hat nicht nur unter Schwimmern einen guten Namen. Hier kann man – immer mit Blick auf die beeindruckende Bergwelt – Wasserskifahren, Surfen, Segeln oder auf dem Surfbrett stehend „Stand Up Paddeln“. Familiengerechtes Plantschvergnügen bieten drei Strandbäder in den Gemeinden Zell am See, Thumersbach und Seespitz sowie das Hallenbad im Zeller Freizeitzentrum. Wer es lieber rasant mag, kann in den nahegelegenen Flüssen Salzach und Saalach auf eine geführte Rafting- und Canyoning-Tour gehen.

36 Greens inmitten der Alpen

Der Golfclub in Zell am See-Kaprun inmitten der beeindruckenden alpinen Kulisse zählt zu den „Leading Golf Courses Austria“. Die beiden 18-Loch-Championship-Kurse mit ihren parkähnlichen Fairways wurden zudem 2011 vom Fachmagazin „Golfrevue“ zum Golfclub des Jahres gewählt. Die Region steht auch für außergewöhnliche Golferlebnisse. Am Discgolf-Parcours auf der Schmittenhöhe wird statt mit Golfbällen mit einer Frisbee-Scheibe gespielt und in 18 Körbe „eingelocht“. Der Bergab-Parcours führt von 1.850 Metern Seehöhe etwa 450 Meter in Richtung Tal.

2. Lernen in der Sonne Mauterndorfs

Über die Tier- und Pflanzenwelt des Lungaus in der Ferienregion Lungau im Salzburgerland kann man umfangreiche Bücher schreiben – man kann das Wissen rund um diesen einmaligen Naturraum aber auch kompakt und anschaulich in Schautafeln eines informativen Themenwegs erfassen. Entlang des Themenwegs „Natur pur“ erklären sie den Gästen im Salzburger Ort Mauterndorf die Besonderheiten dieses Naturraums in 55 Stationen. Die Informations-Tafeln bieten auch Wissenswertes rund um die handwerklichen Traditionen dieser Region nahe der Grenze zu Kärnten, wo früher unter anderem Silber verarbeitet wurde.

Weil wandern schlau macht!

Auch das Wahrzeichen Mauterndorfs, die gleichnamige mittelalterliche Burg mit ihrem uralten Wehrturm, kommt auf diesem Themenweg zu Ehren. Der Themenweg bewältigt 800 Höhenmeter und ist etwa acht Kilometer lang. Ausgangspunkt des Themenwegs ist das Mauterndorfer Ortszentrum oder die Bergstation des Hausbergs Grosseck-Speiereck. Wer noch mehr wissen möchte, kann Mauterndorf in einem weiteren Themenweg entdecken: Auch der Lungauer Kulturwanderweg informiert zum Beispiel über Land und Leute des Lungaus.

Mauterndorf gilt nicht nur als besonders vielfältiges Ziel für Wissbegierige, sondern auch als ausgesprochen sonnige Urlaubsregion: Hier gibt es die meisten Sonnenstunden im ganzen Land.

3. Schülersprachreisen nach England

Nicht ganz so viele Sonnenstunden, aber auch viel Wissenswertes gibt es in England: die englische Sprache beispielsweise. Eine Schülersprachreise muss längst keine Strafversetzung sein, wie manche Schüler es vielleicht verstehen. In den Schulferien lässt sich das Lernen einer Sprache nämlich mit viel Spaß und Action verbinden.

Der Sprachreiseveranstalter Christopher Hills School of English beispielsweise bietet seit 35 Jahren für junge Menschen zwischen 13 und 19 Jahren Schülersprachreisen nach England an. Der Reiseveranstalter versteht sich dabei als kleine und persönliche Sprachschule, die mit ihren Schülersprachreisen den schulischen Englischunterricht für Schüler aus aller Welt unterstützt und ergänzt. Da die Schüler aus aller Welt kommen, werden sie also nicht nur in den Gastfamilien und im Unterricht, sondern vielmehr während ihres gesamten Aufenthalts Englisch sprechen. Zu den Besonderheiten des Konzepts zählt darüber hinaus die Tatsache, dass die Partnerschulen in England dem Organisator gehören und er damit nicht auf fremde Schulen angewiesen ist.

Ablauf einer Schülersprachreise

Die Organisation der Schülersprachreise wird direkt von der Christopher Hills School of English übernommen: Die Anreise nach England erfolgt mit einem Linienflug nach London, wo die Schüler von einem Betreuer abgeholt und zu ihrem Kursort gebracht werden. Dort lernen die Teilnehmer sofort ihre Gastfamilie kennen, bei der sie während ihres Aufenthalts wohnen werden und können sich in ihrem neuen Zuhause erst einmal einleben. Über die Einteilung in die Klassen entscheidet dann am nächsten Tag ein Einstufungstest, in dem der Leistungsstand der Schüler ermittelt und die jeweiligen Schwächen aufgedeckt werden. In den Unterrichtseinheiten werden anschließend die vier Hauptkompetenzen Hören, Schreiben, Lesen und Sprechen gefördert – mit schriftlichen Grammatikübungen und viel freiem Sprechen mit typisch englischen Redewendungen. So zeigen die qualifizierten Lehrer ihren Schülern, dass Englisch Spaß macht und bestärken sie darin, ihre Englischkenntnisse vermehrt einzusetzen.

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