Unterschiedlicher Kaffeedurst

(djd). Die starke Bohne muss es einfach sein: 149 Liter Kaffee konsumiert jeder Bundesbürger Jahr für Jahr – damit ist der Wachmacher dem Deutschem Kaffeeverband zufolge das Lieblingsgetränk der Deutschen. Welche Zubereitungsvariante ganz oben auf der Beliebtheitsliste steht, ist regional allerdings sehr unterschiedlich. Zu diesem Resultat kommt die aktuelle Aral Kaffee-Studie, für die mehr als 1.000 Verbraucher repräsentativ befragt wurden.

Größter Kaffeedurst im Nordosten

Die Bundesländer Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern stellen laut Studie die „stärksten“ Konsumenten: 80,7 Prozent aller Befragten aus dem Nordosten trinken täglich Kaffee. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 75,4 Prozent. Seltener im bundesweiten Vergleich gönnen sich die Befragten aus Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen das Heißgetränk. Nur 71 Prozent der Nordlichter gehören zu den täglichen Konsumenten.

Die Kaffee-Studie, die Deutschlands größter Coffee-to-go-Anbieter bereits zum zweiten Mal erhoben hat, ergibt zudem einen Geschmacksatlas mit den Vorlieben der jeweiligen Regionen. So stellt in Baden-Württemberg die Kaffeemaschine ein Auslaufmodell dar: Nur noch jeder vierte Kaffee wird hier auf klassische Weise zubereitet, Vollautomaten (28,8 Prozent) und Pad-Systeme (27,9 Prozent) liegen bereits vorne – das ist bundesweiter Rekord.

Im Südosten mögen es noch viele schwarz

Anders das Bild im Südosten mit Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, wo 53,4 Prozent der Befragten noch auf die traditionelle Zubereitungsweise vertrauen. Hier ist auch die Zahl der Kaffeetrinker, die ihr Getränk schwarz genießen, mit 25,2 Prozent am größten. Generell sind aber Spezialitäten mit frischer Milch wie Cappuccino oder Latte macchiato auf dem Vormarsch: Die besondere Vorliebe für Kaffee mit Milch und Zucker teilt Baden-Württemberg (36,5 Prozent) mit Nordrhein-Westfalen (34 Prozent) und Bayern (30,8 Prozent).

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