Universitätsmedizin Mainz wählt Prof. Ulrich Förstermann zum neuen Wissenschaftlichen Vorstand

„Als Vizepräsident an unserer Universität zuständig für Wissenschaft und Forschung, hat Professor Förstermann in den vergangenen vier Jahren seine hohe Kompetenz im Wissenschaftsmanagement bewiesen. Als Leiter des Instituts für Pharmakologie genießt er weltweit ein ausgezeichnetes Renommee – unter anderem als langjähriger Sprecher eines Sonderforschungsbereichs, als Vorsitzender des Koordinationsausschusses des Naturwissenschaftlich-Medizinischen Forschungszentrums oder als Gutachter für Organisationen der Wissenschaftsförderung. Professor Förstermann ist daher für das Amt des Wissenschaftlichen Vorstands in hervorragender Weise geeignet“, gratuliert der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, dem Vizepräsidenten zur Wahl.

Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann, 1955 geboren, begann seine internationale Karriere 1989 als Visiting Senior Scientist (ab 1991 Senior Group Leader) und Heisenberg-Stipendiat bei den Abbot Laboratories, North Chicago, USA (bei Dr. Ferid Murad, Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin 1998) und als Adjunct Professor of Pharmacology, North Western University Medical School, Chicago, Illinois, USA. Ab 1992 war er als Project Director für den Bereich Vascular Biology bei den Abbott Laboratories zuständig.1993 folgte er einem Ruf auf die Professur für Pharmakologie an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und übernahm die Leitung des Instituts für Pharmakologie. Über 235 wissenschaftliche Publikationen, Gutachtertätigkeit für Organisationen der Wissenschaftsförderung weltweit, Referenten-, Vortrags- und Editorentätigkeit wie auch sein Engagement in Fachverbänden zeichnen Professor Förstermann als exzellenten Wissenschaftler aus. Am 1. April 2009 hatte Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann das Amt des Vizepräsidenten für Forschung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz übernommen.

Gerade auch in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder habe sich der Vizepräsident für Forschung ausgesprochen engagiert für die Sichtbarkeit der JGU als internationale Forschungsuniversität eingesetzt, die Profilbildung in Wissenschaft und Forschung entscheidend mitgestaltet und damit zum Erfolg beigetragen, so der Präsident weiter. „Selbstverständlich bedauern wir es, dass wir mit Kollegen Förstermann ein kompetentes Mitglied der Hochschulleitung verlieren“, so Professor Krausch, „gleichzeitig freuen wir uns sehr, dass mit Professor Förstermann künftig ein ausgewiesener Wissenschaftler und Wissenschaftsmanager die Belange der Universitätsmedizin mitgestaltet, die ein sehr zentraler und forschungsintensiver Bereich der Universität ist.“

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