Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum wächst

Die Besonderheit des sogenannten „Bochumer Modells“ ist, dass die Medizinerausbildung an der Ruhr-Universität dezentral organisiert wird. Bereits seit mehr als 25 Jahren arbeitet das Herz- und Diabeteszentrum NRW als Universitätsklinik erfolgreich mit seiner Mutteruniversität, der Ruhr-Universität Bochum, zusammen.

Im vergangenen Jahr hatte die NRW-Landesregierung eine Ausweitung der Studienkapazitäten um 10 Prozent beschlossen und die zusätzlichen klinischen Ausbildungsplätze für Ostwestfalen-Lippe vorgesehen. Gemeinsam mit folgenden ostwestfälischen Kliniken in Bad Oeynhausen, Herford, Lübbecke-Rahden und Minden ist das Universitätsklinikum der RUB nunmehr eines der größten Universitätsklinika in Deutschland. In Ostwestfalen erfolgt die Ausbildung der Mediziner in den Krankenhäusern:

– Auguste-Viktoria-Klinik, Bad Oeynhausen
– Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen
– Johannes Wesling Klinikum Minden
– Klinikum Herford
– Krankenhaus Lübbecke-Rahden

Im März 2015 hatte sich die Bietergemeinschaft Minden-Herford, bestehend aus den Mühlenkreiskliniken und dem Klinikum Herford, im transparenten Ausschreibungsverfahren der Ruhr-Universität Bochum durchgesetzt. Zusätzlich zum Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden demnach ab dem Wintersemester 2016/2017 auch das Johannes Wesling Klinikum Minden, das Klinikum Herford, das Krankenhaus Lübbecke-Rahden und die Bad Oeynhausener Auguste-Viktoria-Klinik ebenfalls Mediziner ausbilden, die von ihrem siebten Semester an erste praktische Erfahrungen in einer der kooperierenden Universitätskliniken sammeln werden.

Die Landesregierung unterstützt die Neugestaltung des Bochumer Modells mit zusätzlich bereitgestellten Landesmitteln in Höhe von sechs Millionen Euro im Jahr. Die Federführung liegt bei der Ruhr-Universität Bochum.

Weitere Informationen:

Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum
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