Universität Witten/Herdecke ist Preisträger im Landes-Wettbewerb „IuK & Gender Med.NRW“

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) gehört zu den Preisträgern im Wettbewerb „IuK & Gender Med.NRW“, der vom Gesundheitsministerium NRW ins Leben gerufen wurde und mit einer Projektförderung verbunden ist. Dies gab Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Bündnis 90 / Die Grünen) Anfang der Woche in Düsseldorf bekannt. Insgesamt wurden 25 Projekte aus den Themenfeldern „Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen“ und „geschlechtergerechtes Gesundheitswesen“ von einer unabhängigen Jury aus 105 Bewerbungen mit über 340 Projektpartnern ausgewählt. Die 25 geförderten Projekte lösen Investitionen in einem Gesamtvolumen von rund 26 Millionen Euro aus, von denen rund 17 Millionen durch Land und EU getragen werden.

Am „Wittener“ Projekt sind neben dem Department für Pflegewissenschaft der UW/H auch das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, Standort Witten (Dr. Bernhard Holle), sowie das Evangelischen Krankenhaus Witten (Joachim Abrolat) beteiligt. Ziel der Initiative ist es, im Krankenhaus tätige Frauen und Männer, die zusätzlich zu ihrer beruflichen Aufgabe einen Angehörigen pflegen, bei der Kombination von Beruf und Angehörigenpflege zu unterstützen. Dazu wollen die Projektpartner mit einem empirisch gestützten Konzept eine Tagespflegeeinrichtung am Evangelischen Krankenhaus etablieren, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre pflegebedürftigen Angehörigen genutzt werden kann. Der Nutzen des Angebots soll wissenschaftlich untersucht werden.

„Es handelt sich um ein Konzept, dass wir in Witten und für Witten entwickelt haben“, macht Projektleiter Prof. Dr. Wilfried Schnepp vom Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege der UW/H die regionale Ausrichtung deutlich. Die Förderung des Projekts und den Sieg im Wettbewerb sehe er als Wertschätzung der Pflege durch die Angehörigen an.

Ministerin Steffens sagte: „Es ist beispielhaft, wie Unternehmen und Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie Wissenschaft und Forschung in zahlreichen Verbundprojekten kooperieren und Produkte entwickeln, die nicht nur gute Aussichten haben, im Markt zu bestehen, sondern auch zu einer qualitativ besseren medizinischen Versorgung im Interesse der Menschen in Nordrhein-Westfalen beitragen können.“

Weitere Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie hier: http://www.mgepa.nrw.de/presse/pressemitteilungen/pm2011/pm110718a/index.php

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Wilfried Schnepp (UW/H): wilfried.schnepp@uni-wh.de, Tel: 02302 / 926-338

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