Universität Leipzig und FZD schließen Kooperationsvertrag

Mit dem Vertrag soll insbesondere die Verbindung der Forschungsstelle Leipzig des FZD mit der Leipziger Universität gestärkt werden. Die Forschungsstelle wurde zum 1.1.2010 in das FZD eingegliedert und unterhält bereits Kooperationen mit der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Die Wissenschaftler der Forschungsstelle Leipzig erforschen den Transport von Schadstoffen in der Geosphäre sowie radioaktive Arzneimittel zur Diagnose von neurodegenerativen Erkrankungen.

Das FZD und die Universität Leipzig vereinbaren, ihre Forschung auf Gebieten gemeinsamen Interesses miteinander abzustimmen, Informationen auszutauschen und Forschungsprojekte gemeinsam zu beantragen und durchzuführen. Weiterhin wollen sich die Partner beim Ausbau personeller und sächlicher Ressourcen abstimmen sowie wissenschaftliche Geräte, Räume und andere Infrastrukturen gemeinsam nutzen. „Wir versprechen uns davon Synergie-Effekte für die Forschung“, sagt der Rektor der Universität Leipzig, Prof. Dr. Franz Häuser.

Der Vertrag sieht außerdem eine Personalunion von Mitarbeitern der Universität und des Forschungszentrums bei der Wahrnehmung von Aufgaben und Funktionen im Rahmen des Kooperationsvertrags vor. Professoren der Universität sollen die Möglichkeit zur Leitung von Forschergruppen oder Abteilungen des Forschungszentrums erhalten. Im Rahmen der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Lehre können sich qualifizierte FZD-Mitarbeiter, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben, zukünftig an der Nachwuchsausbildung an der Universität beteiligen bzw. im Rahmen der hochschulrechtlichen Regelungen Abschlussarbeiten von Studenten und Doktoranden der Universität betreuen. Der wissenschaftliche Nachwuchs soll am FZD Arbeitsmöglichkeiten erhalten.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Roland Sauerbrey
Wissenschaftlicher Direktor des FZD
Tel.: + 49 351 260 – 2625
Email: r.sauerbrey@fzd.de

Pressekontakt an der Universität Leipzig:
Dr. Bärbel Adams
Tel.: + 49 341 97-35022
Email: Baerbel.Adams@zv.uni-leipzig.de

Pressekontakt am FZD:
Dr. Christine Bohnet
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD)
Bautzner Landstr. 400, 01328 Dresden
Tel.: + 49 351 260 – 2450 oder +49 160 969 288 56
presse@fzd.de | www.fzd.de

Das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) hat das Ziel, strategisch und langfristig ausgerichtete Spitzenforschung in politisch und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemen wie Energie, Struktur der Materie und Schlüsseltechnologien zu leisten. Folgende Fragestellungen stehen dabei im Mittelpunkt:
– Wie verhält sich Materie unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen?
– Wie können Tumorerkrankungen frühzeitig erkannt und wirksam behandelt werden?
– Wie schützt man Mensch und Umwelt vor technischen Risiken?
Diese Fragestellungen werden in strategischen Kooperationen mit Forschungs- und Industriepartnern bearbeitet. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Betrieb von sechs einmaligen Großgeräten, die auch externen Nutzern zur Verfügung stehen.

Das FZD wird als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft von Bund und Land gefördert, verfügt über ein Budget von mehr als 70 Mio. Euro (2009) und beschäftigt rund 800 Personen. Anfang 2011 wird das FZD in die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren wechseln.
(idw, 07/2010)

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