Uniklinikum Tübingen startet klinische Forschung mit Ganzkörper-MR-PET

Ab Februar wird am Tübinger Universitätsklinikum ein vollkommen neuartiges Gerät zur Krebs-Forschung in Betrieb gehen und an der Radiologischen Klinik für erste Patientenstudien und Forschungsprojekte zur Verfügung stehen. Das neue Untersuchungsgerät wird am 25. Februar mit Hilfe eines Krans in das neue MR/PET-Zentrum gehoben und dort installiert werden. Prof. Claus Claussen, Ärztlicher Direktor der Radiologischen Diagnostik am Uniklinikum Tübingen wird die neue Technologie, an deren Entwicklung das Department Radiologie zusammen mit der Fa. Siemens maßgeblich beteiligt war, bei einem Pressegespräch vorstellen.

Zwei in einem: Der erste Ganzkörper-Magnetresonanz-Positronen-Emissions-Tomograph (Ganzkörper-MR-PET) in Baden-Württemberg kombiniert die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) mit der Magnetresonanztomographie (MRT) in einem Gerät und stellt eine technische Höchstleistung dar. Für Patienten bedeutet dies künftig eine deutliche Reduktion sowohl der Untersuchungszeit als auch der Untersuchungsbelastung, da die verwendete Strahlung erheblich reduziert ist. Bösartige Tumorherde oder Metastasen können mit dieser Technologie frühzeitiger entdeckt, eindeutiger charakterisiert und ihre Lage zu den Organen sicherer zugeordnet werden.

– Die offizielle Inbetriebnahme wird am 1. April mit einem Festakt gefeiert –

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