Uniklinik Ulm leuchtet nächsten Dienstag Orange

„Die Sicherheit unserer jährlich rund 50.000 stationären Patientinnen und Patienten und unserer knapp 300.000 ambulanten Quartalsfälle ist unser zentrales Anliegen am Universitätsklinikum“, betont der Leitende Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums Ulm, Professor Dr. Udo X. Kaisers. Auch der Leiter der Stabsstelle Qualitäts- und Risikomanagement im Uniklinikum Ulm, Dr. Oliver Mayer, freut sich über das strahlende Bekenntnis zur Patientensicherheit. Dr. Mayer nennt zahlreiche Belege für die hervorragende Qualität der Versorgung am Universitätsklinikum. Wie gut dort behandelt und operiert wird, wie oft es zu Komplikationen und statistischen Abweichungen kommt und welche Behandlungsverfahren besonders gut bewertet werden, stellt zum Beispiel jedes Jahr die Initiative Qualitätsmedizin (IQM) fest. Neben Bereichen der universitären Spitzenmedizin (wie zum Beispiel Tumorerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Geburtshilfe), zeichnet sich das Ulmer Universitätsklinikum durch exzellente Ergebnisse insbesondere in der Behandlung von Lungenentzündungen, bei der operativen (Teil-) Entfernung von Dick- und Enddarm bei kolorektalen Karzinomen, bei Eingriffen an der Hauptschlagader (Aorta) und bei der Entfernung von Bandscheibengewebe aus. Mit der Veröffentlichung der Behandlungsergebnisse auf der eigenen Homepage geht das Universitätsklinikum weit über bestehende gesetzliche Anforderungen zur Qualitätssicherung hinaus.
Ein weiterer Beleg für Patientensicherheit: das Gütesiegel für Qualität der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte. Der TÜV Rheinland hat die Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP, ehemals Zentralsterilisation) des Universitätsklinikums Ulm erneut zertifiziert. Die Rezertifizierung gilt bis zum 15. Juli 2021. Jedes Instrument wird in eine Risikoklasse einsortiert. Insgesamt werden am Universitätsklinikum Ulm pro Jahr über 300.000 OP-Sets aufbereitet. Manche OP-Siebe enthalten 80 oder mehr als 130 Instrumente.

Sehr hohe Ansprüche bei der medizinischen und pflegerischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen erfüllen auch die mehr als 400 Mitarbeiter*innen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Uniklinikums Ulm. Der Ärztliche Direktor der Klinik, Professor Dr. Klaus-Micheal Debatin: „An unserer Klinik sind alle relevanten Spezialgebiete vertreten. In den Bereichen Knochenmark- und Stammzelltransplantation, Tumor-, Leukämie- und Bluterkrankungen, Immundefekte, Neu- und Frühgeborenenmedizin und Hormonerkrankungen mit Diabetes verfügen wir über hohe internationale Reputation“. Vor allem bei der Versorgung zu früh Geborener müssen höchste personelle und technische Anforderungen erfüllt werden, um als Perinatalzentrum Level 1 anerkannt zu sein. Ähnliches gilt für die Anerkennung als onkologisches Zentrum.

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