Uniklinik Ulm: Erfolgsmodell der Integration

Rückblick: Vor drei Jahren kam Abdelaziz Zhioua nach Deutschland. In seiner Heimat Tunesien hatte er bereits die arabische Sprache und Literatur studiert sowie einen Bachelor in Gesundheitswissenschaften mit Spezialisierung auf Anästhesie und Reanimation gemacht. „Wegen der attraktiven Arbeitsplätze und der besseren Bedingungen im Gesundheitssystem bin ich nach Deutschland gekommen“, beschreibt Abdelaziz Zhioua seine ehrliche Motivation. Auch die Arbeitsatmosphäre sei im Universitätsklinikum Ulm sehr gut.
Vor einem Jahr begann er das Curriculum zur Anerkennung als Anästhesietechnischer Assistent am Ulmer Klinikum. Er absolvierte Arbeitseinsätze in der Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, arbeitete im Aufwachraum, in der Notaufnahme, im Operationsdienst und der Endoskopie. Auch verschiedene Lernaufgaben im Selbststudium gehörten zur Schulung, die in Kooperation mit der Praxisanleitung der Anästhesie am Oberen Eselsberg und in Zusammenarbeit mit der Akademie der Kreiskliniken Reutlingen stattfand. Für Professor Dr. Oliver Adolph, Leiter des Zentralen OP-Managements, ist der Fall von Abdelaziz Zhioua beispielhaft dafür, wie „eine gelungene Integration überdurchschnittlich motivierter und qualifizierter Mitarbeiter zum Wohle aller verlaufen kann“.

Am 18. Juli 2019 war die Prüfung. Jetzt ist Abdelaziz Zhioua ATA. Und das Universitätsklinikum Ulm hat ihn schon unbefristet angestellt. Der nächste Schritt wäre ein unbefristeter Aufenthalt.

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