Unfallmedizinische Tagung des Landesverbandes Mitte der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

Seine 30. Unfallmedizinische Tagung veranstaltet der Landesverband Mitte der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) am 20. und 21. November 2010 in Mainz. Ziel der Tagung ist es, Fortschritte und neue Erkenntnisse in der Unfallchirurgie und Orthopädie zu vermitteln und die Zusammenarbeit zwischen den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung und Ärzten zu fördern. Die Tagung wendet sich an Ärzte, medizinisches Personal, Dienstleister in der Rehabilitation und Mitarbeiter von Sozialversicherungsträgern.
Als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung steuern Berufsgenossenschaften und Unfallkassen die Heilbehandlung nach Arbeits-, Schul- und Wegeunfällen sowie bei Berufskrankheiten. Im Zentrum der Unfallmedizinischen Tagung stehen dementsprechend Themen wie die Versorgung von Brandverletzungen, Innovationen bei Prothesen und Wirbelsäulenverletzungen bei Kindern. Diskutiert werden soll zudem die Neuordnung der Heilverfahren in der gesetzlichen Unfallversicherung.
Einen besonderen Schwerpunkt widmen die Veranstalter in diesem Jahr der Hygiene und der Infektionsprophylaxe im Krankenhaus. „Die Diskussion um Hygiene-Standards vom vergangenen Sommer zeigt: Das Thema ist brandaktuell“, sagt Hans-Jürgen Wirthl, Geschäftsstellenleiter beim DGUV-Landesverband Mitte. Die gesetzliche Unfallversicherung sei auf diesem Feld ein Vorreiter, denn sie stelle hinsichtlich der Hygiene höchste Anforderungen an Krankenhäuser, die sich um eine Zulassung zur Heilbehandlung von Unfallversicherten bemühen. „Unsere Heilerfolge zeigen, dass dieses Vorgehen richtig ist.“
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Presseakkreditierungen sind über die Pressestelle der DGUV möglich.

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